Urlaub vom dritten bis achtzehnten September 2004 an der Ostküste in Nord-Amerika!

 

 

Staaten:

 

New York State, New Jersey, Pennsylvania, New Yorjk Country, Ontario, Ohio, Indiana, Ilinois, Indiana, Ohio, Kenntucky, Tennessee, Maryland und  North Carolina, Virginia.

 

Citys:

 

New York City, Newark, Elmira/Horseheads, Buffalo, Toledo, Chikago, Gattlinburg, Ashville, Atlantic Beach,  Beaufort, Kill Devil Hills, Ocean City, Annapolis, Baltimore, Philadelphia.

 

Freitag, 3 September 2004

Aufstehen: 6.30 Uhr

Abfahrt: 7.10 Uhr

Hamburg-New York

 

Claudia steht auch früh auf und fährt uns mit ihrem Auto zum Flughafen.

Abflug mit Air France von Hamburg nach Paris: 7.20 Uhr

Weiterflug mit Delta Airlines von Paris nach New York: 10.55 Uhr statt um 10.35 Uhr.

Ich wurde direkt vor dem Flieger gründlich durchgecheckt. Allen Frauen in meinem Alter erging es ebenso. Sogar die Schuhe mussten von den Füssen. Na ja, alles hat ein Ende. Endlich kann auch ich in den Flieger (Boeing 767-200) aus Mumbai nach New York steigen.

Um 13.15 Uhr kommen wir in New York an. In Hamburg ist es jetzt 18.15 Uhr.

Es ist sonnig und warm. Mit dem AirTrain fahren wir zur Subway , welche uns zur Pennsylvania Station bringt. Nun noch ein kurzer Marsch zu Fuß und schon sind wir an unserem Hotel und checken ein.

Jetzt beginnt der Urlaub. Unser erstes Ziel heißt Empire State Building. Die Warteschlange am Fahrstuhl nach oben ist zum Glück nicht lang, so sind wir schnell angekommen und können den tollen Blick bei guter Sicht genießen. Die Eintrittskarten hatte Uli schon im Internet gekauft. Wieder unten machen wir uns auf nach Upper Manhattan, vorbei an einem kleinen Park mit vielen Sitzmöglichkeiten,  Rockefeller Center mit schönem Springbrunnen, der sich im Winter in eine Eisbahn verwandelt, Trump Tower und weiter die 5th Avenue bis zum Central Park. Hier fällt Uli ein, dass ein „Hooters“ in der Nähe ist. Da unsere Mägen knurren, beschließen wir, das Lokal zu suchen und siehe da Ulis Erinnerung ist richtig, denn das „Hooters“ ist noch am selben Ort wie damals. Nach einem wunderbaren Abendessen auf der Terrasse dieses Lokales begeben wir uns zum Times Square. Es ist inzwischen dunkel geworden, aber die Leuchtreklamen lassen die Strasse im hellen, schönen Licht erstrahlen. Gegen 11.00 Uhr (in Hamburg ist es jetzt 5.00 Uhr am nächsten Morgen) liegen wir in unseren Betten.

Hotel: Howard Johnson  / $ 99 / incl. Tax / Internet-Frühbucher-Preise / incl. Frühstück  / kleines Zimmer und schmutziger Teppich

 

Samstag den 04.09.04

 

New York - Newark  in New Jersey

 

Nach einem Frühstück im Hotel führt uns ein kurzer Weg zu Fuß zum Hafen (42. Straße), denn von dort wollen wir mit einem Schiff eine Rundfahrt machen. Um 9.30 Uhr legt das Boot ab und fährt in Richtung Lower Manhattan, zur Freiheitsstatue, um die Südspitze herum, am South Port vorbei, unter der Brooklyn Bridge hindurch, durch einen Kanal zurück zum Hudson River, an einer alten außer Dienst gestellten Concorde vorbei zum .Ausgangspunkt zurück. Die Tour war sehr interessant und schön. Mit der Subway  geht es nun zum World Trade Center. Dort fanden wir eine bedrückende Stimmung vor, welche sich auch auf mich übertrug. Weiter ging es zur Wall Street. Der berühmte Bulle aus Bronze steht immer noch davor. Von dort zum Batterie Park zur „Peking“. Der Großsegler, ehemals im Besitz der Reederei Laisz, liegt heute im South Port von New York. Das Schiff ist sehr gepflegt und hat einen guten Liegeplatz an einem Pier mit Lokalitäten. Dort haben wir dann auch lecker gegessen. Unsere Stadtbesichtigung geht über den südlichen Broadway, an der City Hall vorbei, durch Chinatown und über Greenwich und Chelsea vorbei zurück zu unserem Hotel. Mit unseren Koffern beladen machen wir uns gegen 17.30 Uhr mit der Bahn von der Pennsylvania Station auf den Weg nach Newark zu der Autoverleih-Firma Hertz, holen das Auto, ein Oldsmobil Alero, ab und fahren mit diesem zu unserem Hotel.

Hotel: Days Inn / $ 69,00 / incl. Tax / Internet-Frühbucher-Preis / sehr schön

 

Sonntag den 05.09.04

Aufstehen: 6.30 Uhr

Wetter: bewölkt und es nieselt

Newark / New Jersey - Pennsylvania - Elmira-Horseheads / Staat New York

 

Um 7.20 Uhr geht es los in Richtung Perth Amboy.

Hier haben wir gut gefrühstückt, bevor unsere Reise auf der 35 über Keyport, die 36 in Richtung Highlands, zum Sandy Hook National Park weiter führt. Von dort fahren wir die Küstenstrasse nach Long Branch zur 71 South, 35 S, 37 S, 9 S bis Smithville, einer kleinen Historic City mit Shops und weiter auf der 157 und 30 bis Atlantic City. Antlantic City ist ein kleines Las Vegas am Meer. Das Wetter macht uns Sorgen. Der Orkan Francis über Kuba und Florida macht sich bis in unsere Region bemerkbar. Wir überlegen, ob unsere Route geändert werden soll?. Die Entscheidung ist gefallen. Nicht die Outer Banks, sondern die Niagara-Fälle, sind unser neues Ziel. Nun auf dem Atlantic City Expressway zur 42 N in Richtung Pennsylvania, durch Pilladelphia durch. Dort heißt die Strasse 476 North und bringt uns nach Scranton. Von hier nehmen wir die 81. Sie führt in den Staat New York. Das letzte Stückchen Weg fahren wir auf der 17 West über Binghamton  nach Elmira Horseheads.

Hotel: Motel 6 / $ 45,95 Dollar / plus Tax

Abendessen: im „Friendly`s“ leckere Fajitas gegessen

Um 21.50 Uhr waren wir im Hotel

 

Montag den 06.09.04

Aufstehen:  6.30 Uhr

Wetter: leicht bewölkt

Elmira-Horseheads / Staat New York – Canada / Ontario – Buffalo / Staat New York

 

Start um 7.00 Uhr auf der 17 West in Richtung Bath. Bei der Durchfahrt von Elmira, sehen wir einen Wal-Mart, ein Applebees und andere nützliche Shops. Unsere Reise geht weiter auf der 390 N, 36 N, gutes Frühstück zwischendurch, A 20, 400 N, 190 N bis bei Buffalo die Grenze nach Canada Ontario erreicht ist. Gegen 10.00 Uhr findet die unkomplizierte Einreise statt. Die Sonne scheint, der Ontariosee glitzert und alles sieht wunderbar aus. Die Entscheidung an die Niagara-Fälle zu fahren war super! Um sie zu erreichen, kutschieren wir am See entlang bis ich die Fälle endlich erblicke. Einfach toll! Nachdem das Auto geparkt ist, machen wir uns auf den Weg zu den Aussichtspunkten auf der canadischen Seite, gönnen uns ein Bier und einen Telefonanruf nach Hamburg zu Oma. Nun machen wir uns auf den Weg zur Seite in den USA. Die Einreise ist wieder problemlos. Über die Rainbow Bridge marschieren wir los. Diese Seite ist nicht ganz so gigantisch aber auch wunderschön. Also wieder nach Canada ohne Einreisekontrolle. Im Ort suchen wir uns eine Möglichkeit zum Essen. Die Entscheidung fällt auf einen Imbiss. Es ist ziemlich heiß geworden. Nachdem ein schattiges Plätzchen gefunden war bestellte Uli uns eine leckere Pizza. Dazu gab es ein Bier, immer ein alkoholarmes. Um einen super- sahne - mäßigen Blick zu erhaschen, fahren wir mit dem Fahrstuhl auf den Skylon Tower. Natürlich noch imposanter als gedacht, denn die Sonne verschönt alles. Leider müssen wir wieder zum Auto. Auf dem Hinweg sahen wir ein Tim Hortens, das erinnerte uns an unseren Canada Urlaub, denn dort haben uns die Erdbeertörtchen so lecker geschmeckt. Leider sind die Törtchen in diesem Laden schon aus. Auf dem Weg zurück in die USA kommen wir noch einmal an den Fällen vorbei, denn die Ausreise ist an einem anderen Grenzübergang geplant. Was für ein Glück! Über den Wasserfällen ist ein wunderschöner, leuchtender, farbenfroher Regenbogen. Diesmal wird das Auto auf dem Parkplatz von Denny`s geparkt und in Eile begeben wir uns zum Wasser. Alles sieht noch beeindruckender aus. Das Rauschen der Fälle beim Sturz in die Tiefe, das glitzernde Wasser und der schillernde Regenbogen über dem kühlen, Gischt spritzendem Gewässer und der Rainbow Bridge waren so schön, das es dafür keine Worte gibt, So ein Glück diese Schönheit zu bewundern haben sicher nicht viele Menschen. Um17.00 Uhr geht es dann endgültig wieder los. Ein kurzer Abstecher führt zum Whirlpool, einem Überlauf, und dann um 17.45 in die USA über die 384 S, 265 S nach Bufallo wowntown, 33, 90 / 290, in Richtung Flughafen, Abfahrt 5 B an der Maple Road zum Motel 6

Hotel: / Motel 6 / $ 35,99  / plus Tax

Das Hotel war super und hatte, man höre und staune, Doppelverglasung.

Bei „Hooter’s“ gleich neben dm Hotel haben wir gut und preiswert zu Abend gegessen und Bier getrunken.

 

Dienstag den 07.09.04

Aufgestanden: 6,50 Uhr

Wetterkanal abgehört und dementsprechend die Route geplant (überall soll es regnen)

Abfahrt: 7,45 Uhr

Buffalo / Staat New York – Toledo / Ohio

 

Unser nächstes Ziel heißt Chicago. Allerdings erreichen wir es erst am nächsten Tag.

Leider ziehen schon wieder Wolken auf. Wir befahren die 62 S zur 5 W und machen einen Zwischenstop in Dunkirk am Eriesee. Auf der 5 W fahren wir dann weiter in den Ort Erie in Pennsylvania. Den Ort bereisen wir mit dem Auto. Auch die Halbinsel im See erkunden wir per PKW. Die 20 W, 90 W führt uns nach Ohio in den Ort Cleveland. Hier gibt es viele Brücken, alles ist ziemlich herunter gekommen, eine schöne Wassermeile ist auch nicht vorhanden, aber alles war ein mal gut gedacht. Circa 15.30 Uhr geht es dann ab die Post über die 90 W, die 2 W zum Einkaufsbummel zu Wal-Mart. Weiter die 2 W auf die Halbinsel Catawba Island in Ohio (sehr idyllisch) und die Halbinsel Marblehead. Von dort wieder auf die 2 W bis Toledo. Dort gab es eine kurze Stadtbesichtigung mit Hotelsuche per PKW ohne Erfolg. An der 280 S ( Autobahn ) sind wir im Howard Johnson abgestiegen und im „Fricker’“s haben wir gegen 20,00 Uhr gut gegessen.

Hotel: Howard Johnson / $ 49,00 / plus Tax

 

Mittwoch den 08.09.04

Aufstehen: 7.00 Uhr

Wetter: bedeckt

Abfahrt: 7.40 Uhr

Toledo / Ohio - Chicago / Illinois

 

Die 80/90 W führt durch Indiana, wo wir bei Callahans gut gefrühstückt haben. Um 11.00 Uhr geht es auf der 80/90 W weiter nach Ilinois. Hier heißt die Strasse nur noch 90 und endet in Chicago, wo wir ca. 12.45 Uhr eintreffen.  Die Suche nach einem Hotel beginnt. Um 14.15 Uhr checken wir ein im

Hotel: Motel 6 / $ 45,99 / plus Tax

 

Mit der Subway geht es ab in die City. Es ist sonnig und warm mit kühlem und starkem Wind, wo es ungeschützt ist. Dort angekommen sind wir mit der Loop, einer Stadtbahn, deren Schienen auf Gerüsten gelagert durch die City führen, gefahren. Das war interessant. Im Anschluss an diese Tour haben wir den Sears Tower erobert und sind mit einem super schönen Blick belohnt worden. Wieder unten, begann unser Fußmarsch durch die City, vorbei am Wrighley Haus, am Chikago River an den Navy Pier. Der Wind war sehr stark aber es war alles in allem eine wunderschöne Tour. Chicago ist auf alle Fälle eine Reise wert. Der Michigan-See ist so riesig und man fühlt sich wie am Meer. Der Wind weht heftig und es kostet Mühe gegen den Wind zu laufen. Einmal auf und einmal ab, bis das richtige Lokal gefunden ist. Einige Restaurants sind leider geschlossen, wohl wegen des starken Windes. Zum Glück bleibt noch genügend Auswahl und es gibt etwas leckeres für uns zu essen und zu trinken. Die Müdigkeit überkommt uns und es geht auf den Heimweg, mit Bus, Bahn und Taxi erreichen wir unser Hotel gegen 22.45 Uhr.

 

Donnerstag den 09.09.04

Aufstehen: 7.00 Uhr

Wetter: sonnig

Chicago

 

Frühstück: bei Denny`s

Mit der Subway zur Jackson Station und von dort zum Buckingham Fountain (Springbrunnen), dann am See entlang zum Chicago River in die City und von dort mit dem Bus 146 zum Watertower Place und weiter mit dem 146 nach Beerwin, am Lincoln Park entlang. Von dort sind wir zum Strand marschiert und haben uns ein Eis gegönnt und eine gemütliche Pause eingelegt. Um nach Pilsen zu gelangen, einem Stadtteil in dem Südamerikaner leben, mussten wir erst mit der Bahn von der roten Linie, nach North River fahren, mit dem Bus zur Union Station und dann wieder mit der blauen Bahn-Linie fahren. Das hat hungrig gemacht und es gab für uns Schweineohren, die schon etwas ausgetrocknet und trotzdem das Beste von diesem Reiseabschnitt waren. Das nächste Ziel hieß Chinatown und war mit dem Bus zu erreichen. Es war auch nicht der Hit. Also weiter mit der Bahn von der roten Linie nach Jackson und von dort zu Fuß in den Milenium Park (mit einem großen, silberfarbenem Ornament und einer Freilichtbühne daneben). Der Bus mit der Nummer 66 brachte uns dann noch einmal zum Navy Pier, wo wir wieder gut gegessen haben. Auf dem Weg ins Hotel trafen wir ein Paar aus Kentucky. Die Frau wiederholte immer wieder, Deutschland wäre „great“. Dann hatte das Hotel uns zurück.

 

Freitag den 10,09,04

Aufstehen: 7.00 Uhr

Wetter: sonnig, kühl

Abfahrt: 7.40 Uhr

Chicago / Illinois – Indiana – Ohio – Kentucky – Gatlinburg / Tennessee

 

Heute ist  eine lange Autofahrt geplant. 90 E, 94 E, 65 S, Frühstück bei Denny`s in Indiana, wie immer gut,  65 S nach Indianapolis, 74 E durch Ohio nach Cincinnati, 75 S durch Kentucky, 75 durch Tennessee nach Knoxville und von dort auf der 640 E, und 40 E, weiter die Route 66 nach Gatlinburg.

Hotel: Super 8 / $ 89 / plus Tax / incl. Frühstück

Abendessen um 20,00 Uhr im Applebees wieder mal super.

Der Ort ist ganz nett.

 

Samstag den 11,09,04

Aufstehen: 7.30 Uhr

Wetter: bewölkt

Abfahrt: 9.00 Uhr

Gatlinburg / Tennessee – Asheville / North Carolina

 

Frühstück: im Hotel

Der Great Smoky National Park liegt leider in einer dichten Wolke. Die Stürme an der Küste vor Miami machen sich wieder bemerkbar. Eigentlich scheint die Sonne, aber sie zieht soviel Wasser aus den Bäumen, das die Wolken entstehen und tief liegen. Im Great Smoky sieht es ähnlich wie im Schwarzwald aus. Wir passieren die Cherokee  Indianer Reservation in North Carolina und fahren um13.00 Uhr auf den Blue Ridge Parkway, bis die Strasse gesperrt ist, dann auf die 40, 74 bis Chimney Rock. Hier ist es sehr schön. Ein Fahrstuhl bringt uns auf den Felsen. Oben verzehren wir eine Cola und einen Hot Dog, dann machen wir uns auf die Wanderung auf die Felsspitze. Der Weg ist nur kurz und der Ausblick grandios und bei herrlichem Sonnenschein sogar gigantisch. Den Weg über die Wasserfälle können wir leider nur zur Hälfte begehen denn der Wirbelsturm Francis hat die zweite Brücke vom Weg zerstört und wir müssen zurück laufen. Wir entscheiden uns den Weg zum Auto auch noch zu wandern.

Im Ort angekommen, parken wir dieses und durchlaufen ihn. Er ist klein aber fein.

Ab nach Asheville ins Hotel.

Hotel: Day`s Inn / $ 67,50 Dollar / plu Tax    

Dank Hurrikan Francis kein Wasser im Ort, darum nur $ 50,60 / plus Tax / incl. Frühstück

Ankunft: 18.30 Uhr

Asheville ist ein eigenwilliger Ort mit ebensolchen Geschäften. Es gibt viele Dinge zu kaufen, die eigentlich niemand braucht.

Da es im Ort kein Wasser gibt, nehmen wir das Abendessen von Pappgeschirr ein. Salate, die nicht gewaschen werden können sind auch nicht zu erwerben. Das Essen war aber trotzdem lecker. Und unser Feierabend-Bier kommt aus dem Papp-Becher.

 

Sonntag den 12.09.04

Aufstehen: 7.45 Uhr ohne Duschen. Zähne haben wir mit Wasser aus der Selters-Flasche geputzt. Frühstück gab es ohne Kaffe und das alles nur wegen Francis.

Abfahrt: 8.40Uhr

Wetter: sonnig

Asheville / North Carolina – Beaufort /North Carolina

 

Auf der 40 East fahren wir Richtung Winston-Salem. In Old Salem finden wir einen idyllischen Stadtkern. Von dort geht es weiter auf der 40 Ost in Richtung Raleigh wo wir einen kleinen Rundgang machen und uns das Capitol ansehen. Es ist nicht viel los, denn es ist Sonntag. Die Brauerei, die wir besuchen wollen, ist leider vor einiger Zeit ausgebrannt und darum geschlossen. Um 14.30 Uhr fahren wir auf der 70 E weiter nach Morehead City am Atlantik, nach Atlantic Beach und weiter nach Beaufort, einem Landzipfel am Meer. In Atlantic Beach finden wir ein

Hotel: Day´s Inn / $ 54,95 / plus Tax / incl. Frühstück

mit einem schönen Raum mit einer Sitzecke, die über ein paar Stufen nach unten führt und einen schönen Blick auf eine tolle Schilflandschaft zulässt.

In Beaufort haben wir am Wasser auf der Terrasse eines Lokales Abendbrot gegessen. Das war super.

 

Montag den 13,09,04

Aufstehen: 6.30 Uhr

Wetter:  sonnig mit leichtem kühlen Wind

Frühstück: im Day`s Inn

Abfahrt: 7.50 Uhr

Beaufort / North Carolina – Kill Devil Hills / North Carolina

 

Die 70 hat uns wieder und wir fahren auf ihr nach Cedar Island. Dort begeben wir uns auf die Fähre nach Ocracoke Island und fahren auf dem Schiff fast zwei Stunden ($ 10) bis nach Ocracoke auf dieser Insel. Dort haben wir gut gegessen und uns den Ort und den Leuchtturm angesehen. Auf der 12 fahren wir an das nördliche Ende der Insel, um dort wieder auf die Fähre (30 Minuten, kostenlos) zu gehen. Denn wir wollen auf die Insel Hatteras. Um 14.40 Uhr sind wir vor Ort und sehen uns den dortigen Leuchtturm an. Er ist schwarz-weiß gestreift und die Streifen winden sich parallel um den Turm herum nach oben. Auf dem Turm treffen wir eine Aufsichtsperson. Diese Frau erzählt uns, dass der Turm um einige Meter komplett, auf einen anderen Platz versetzt wurde. Wir hatten eine gute Sicht von diesem Turm. Auf  unserer Strecke über die Outer Banks gibt es insgesamt vier Leuchttürme. Wir sehen sie uns alle an, aber der zweite gefiel uns am besten. Einer war komplett weiß, einer aus rotem Backstein und einer schwarz-weiß gestreift, aber die Streifen haben sich immer abgewechselt. Um 15.40 Uhr fahren wir über die Brücke nach Bodie Island und sehen uns den dritten von den vier Leuchttürmen an. Anschließend suchen wir uns ein Hotel in Kill Devil Hills. Im

Hotel: Days Inn / $ 80,00 / plus Tax / incl. Frühstück / 

kommen wir unter. Bevor wir zum Essen gehen wollen, wir dem Hügel der Brüder Wright noch einen Besuch abstatten. Die Gedenkstätte ist recht hübsch gemacht. Da es schon beginnt schummrig zu werden, beschließen wir am morgigen Tag diesem Ort einen erneuten Besuch abzustatten.

Im Pizza Hut haben wir zu Abend gegessen und auf der Terrasse unseres Hotels haben wir noch ein Bier getrunken und dem Meeresrauschen gelauscht, bis uns kühl geworden ist. Es war sehr gemütlich und hatte eine tolle Atmosphäre.

 

Dienstag den 14,09,04

Aufstehen: 7.00 Uhr

Wetter: bedeckt windig und die Sonne geht rot golden auf

Frühstück: auf der Terrasse

Kill Devil Hills / North Carolina – Virginia – Ocean City / Maryland

 

Wir gehen morgens an den Strand und fangen mit unseren Kameras noch einmal das tolle Flair, das wir dort empfinden, ein. Bei den Brüdern Wright halten wir uns nur kurz auf.

Abfahrt um 8.10 Uhr nach Kitty Hawk. Dieser Ort ist etwas hübscher als Kill Devils Hills, kann aber keine Hotels unserer Preisklasse vorweisen. Auf nach Corolla, einem idyllischem Ort mit dem vierten Leuchtturm. Er liegt sehr versteckt und ist aus rotem Backstein. Ein Holzsteg führt durch einen schönen Streifen Landschaft über Feuchtgebiet mit vielen Bäumen in das Inlet. Es war inzwischen warm und sonnig, aber es kam kaum Sonne in dieses Areal. Corolla haben wir auch über die 12 erreicht, müssen den Weg aber auch zurück fast bis nach Kitty Hawk fahren, um von dort über die Brücke nach Point Harbor auf das Festland  zu gelangen. Nun heißt die Strasse 158 und führt über die 168 N nach Virginia. In Virginia heißt die Strasse auch noch 168 N und bringt uns zur 64 Nord, welche uns wiederum zur 13 Nord über die Cheasapeake Bay Bridge  bringt. Diese Brücke wird in der Mitte der Wasserstrasse über die eine Hochbrücke geführt und teilweise auch durch einen Tunnel ersetzt, um dann wieder weiter als Brücke in Cape Charles zu enden. Diese Brücke hat durch ihre extreme Länge etwas besonderes, zumal Uli schon einmal darüber gefahren ist und wir gemeinsam darüber geflogen sind (Flug Paris – Mexiko City 200). Sie war aus der Boeing 747 aus über 10.000 Meter Höhe einwandfrei zu identifizieren. Damals hatten wir eine super Sicht auf die Brücke. Heute ist es leider diesig. Weiter auf der 13 machen wir einen Abstecher in das verschlafene Nest Charles Cape und einen weiteren Abstecher nach Wachapreague. Das ist ein niedlicher kleiner Fischerort. Zurück zur 13 N in Richtung Maryland durch Pocomoke City auf die 113 nach Berlin downtown. Berlin hat eine heiße alte Innenstadt, mit einem süßen Laden, der alles hat außer Cowboyhüte (wir wollen einen für Ramona kaufen). Also geht es wieder weiter. Dieses mal auf der 50 E nach Ocean City. Hier kommen wir im

Hotel: Madison Beach / $ 40 / plus Tax /

einem kleinen Hotel, mit kleinem Zimmer aber zentral gelegen, unter. Auf dem langen, belebten, mit Restaurants und einigen kleineren Fahrgeschäften versehenen Board  Walk nahe unserer Unterkunft machen wir einen schönen Spaziergang. Es gefällt uns sehr gut und zum  Abschluss gehen wir dort in einem der Restaurants essen. Die Atmosphäre war sehr schön und animierte uns noch zu einem abschließenden Bier vor unserem Hotelzimmer.

 

Mittwoch den 15,09,04

Aufstehen: 7.20 Uhr

Wetter:  bedeckt und der Hurrikan Iwan, der diesmal über den Golf von Mexiko tobt, macht sich stark bemerkbar.

Abfahrt:  8.00 Uhr

Frühstück: bei Denny`s  

Ocean City / Maryland – Annapolis / Maryland

 

Unsere erste Fahrt führt uns zum Assateague Island National Seashore Park. Es hat inzwischen begonnen zu Regnen. In diesem Park existieren wild lebende Pferde. Gleich am Eingang sehen wir drei dieser Tiere. Jetzt gießt es sogar und wir können leider nicht aussteigen und so filmen wir aus dem Auto heraus. Im gesamten Park sehen wir keine Pferde mehr. Da es ohne Ende gießt, können wir auch keinen der Wege laufen, um dort vielleicht auf eines der Tiere zu stoßen. Traurig fahren wir wieder zum Ausgang. Dort stehen sie und grasen. In der Zwischenzeit sind es sogar sechs hübsche Mustangs im Regen, die wiederum nur aus dem Fahrzeug heraus gefilmt werden. Nun müssen wir wieder auf der 50 Nord im strömenden Regen fahren. Unterwegs treffen wir auf einen Country Markt, indem es viel Nippes, aber keine Cowboyhüte, gibt. In dem Ort Salisbury an der 50, machen Uli und ich im Outlet  einen Einkaufsbummel, denn es gießt immer noch. Zum Kauf finden wir nichts, aber im Wal-Mart sehen wir Kitchen-Aid Maschinen und holen uns Informationen darüber.

Als der Einkaufsbummel beendet ist und wir das Einkaufscenter verlassen, nieselt es nur. Die 50 West geleitet uns bei Easton zur 333 nach Oxford. Dieser Ort besitzt einen kleinen hübschen Hafen mit einer Fähre die über den Tred Avon nach Bellevue fährt. Wir machen diese Fahrt ($ 4,00) mit. Die Reise ist kurz aber schön. Auf der 329 reisen wir zur 33 nach St. Michaels. Inzwischen regnet es zum Glück nicht mehr. St. Michaels hat auch einen kleinen hübschen Hafen und sogar eine Einkaufsmeile mit netten Geschäften, in denen man niedliche maritime Mitbringsel und entsprechende T-Shirts kaufen kann. Für mich gibt es auch eines. Unser nächstes Ziel heißt Tilghman und ist über die 33 zu erreichen. Der Ort liegt auf einer Landzunge mit dem Namen Tilghmans Island in der Chesapeake Bay. Nachdem wir uns den romantischen Krabbenhafen angesehen haben, fahren wir den kompletten Weg auf der 33 zurück zur 50 Nord. In Queenstown wird aus der 50 Nord die 50 West, denn sie führt  jetzt westlich nach Annapolis. In Queenstown machen wir noch mal einen Zwischenstop in einem Outlet, um uns jeder eine Jeans zu kaufen. Uli findet sogar eine tolle Reisetasche, denn seine droht den Geist aufzugeben. Richtung Annapolis müssen wir die Chesapeake Brücke überfahren und erreichen das

Hotel: Quality Inn / $  59 Dollar / plus Tax / incl. Frühstück

um 18.30 Uhr in Annapolis, einem freundlichen netten Ort, der Hochwasser hatte, und wir können deswegen nur schwer einen Parkplatz finden. Unsere Geduld beim suchen wird belohnt und wir finden noch einen, bei dem wir keine nassen Füße beim Aussteigen bekommen. Bei dem Rundgang und auf der Suche nach einem Hut sehen wir einen Laden, in dem es einen Regenschirm gibt mit  tanzenden Paaren von dem Maler ... . Der Laden hat schon geschlossen. Im „Buddys“ im ersten Stock am Hafen mit bestem Ausblick hatten wir ein leckeres Abendbrot. Nach dem Essen nieselt es wieder.

 

Donnerstag den 16.09.04

Aufstehen: 8.00 Uhr

Frühstück: im Hotel

Wetter: bedeckt aber warm

Abfahrt: 9,10 Uhr

Annapolis / Maryland – Baltimore / Maryland

 

Am Morgen machen wir eine Stadtbesichtigung von Annapolis, dieser niedlichen, idyllischen Stadt und gehen am Wasser entlang. Bei diesem Spaziergang haben wir immer wieder sonnige Abschnitte, aber es zieht sich immer mehr zu. Heute hat der Laden mit dem Schirm offen und nach langem hin und her und Überredungskraft von Uli kaufe ich den Schirm für Manuela. Sie wird sich bestimmt freuen. Um 12.00 Uhr geht unsere Fahrt auf der 97 W weiter in Richtung Baltimore. Um 13.00 Uhr kommen wir dort an und landen in der Harbour City im

Hotel: Days Inn / $ 99 Dollar / plus Tax / plus $ 11 Parkhaus.

Baltimore hat uns sehr gut gefallen. Wir laufen durch die City, durch das moderne hafenviertel bis in den alten Fischereihafen. Baltimore ist ein echter Geheimtipp und war Uli schon 1999 aufgefallen. Wir besuchen die Waterfront, die super schön ist. Auf einem Balkon mit toller Sicht haben wir Abendbrot gegessen.

 

Freitag den 17.09.04

Aufgestanden: 7.40 Uhr

Wetter: bedeckt

Abfahrt: 8.40 Uhr

Baltimore / Maryland – Philadelphia / Pennsylvania

 

Die 83 Nord, die 562 N, die 23 N, die136 N bringen uns nach Pennsylvania und dort heißt die die weiterführende Strasse 851 East. Weiter zur 74 Nord auf die 372 Nord. Eine Schleuse, durch die kein Wasser mehr fließt, erweckt unser Interesse, ist aber nicht so sehr aufregend. Unsere Reise bringt uns nun auf eine Brücke, welche über den Susquehanna River führt. Auf der 372 N und der 272 N gelangen wir gegen 12.40 nach Lancaster. Eine Besichtigung lohnt sich nicht, denn wir sehen keine Amish People. Die Häuser sind allerdings recht hübsch. In das wirkliche Amish People Land gelangen wir über die30 Ost. Wir besuchen auf einem Rundtörn auf der 896 auch Strassburg mit seinem Railway Museum und eine Amish Farm. Außer ein paar Bauern mit ihren Ochsen auf dem Feld, ein paar Pferdekutschen, und dunkler Wäsche auf der Leine sehen wir viele Läden, welche kommerziell und sogar mit Strom geführt werden. In den Läden werden Waren aus der angeblich eigenen, typischen Produktion wie Lebensmittel und Möbel,  gefertigt und verkauft. Im Furniture House sehen wir tolle Gartenmöbel. Gerne würden wir welche für den Garten besitzen, denn es sind originelle Schaukelstühle und Bänke dabei. Aber man kann ja nicht alles haben. Über die 722 E, die 23 E, die 897 N, die 272 N und die 222 N gelangen wir, mit einem kurzen Zwischenstop bei der Stouds Brewery mit einem Biergarten, in dem auf Grund von Nässe nichts los war, nach Reading. In einem VF Outlet kaufe ich mir Schuhe von Clarks. Das letzte Stück des Weges verbringen wir auf der 422 E bis nach Philadelphia. Das erste mal erleben Uli und ich etwas von uns nicht Vorhersehbares. Es lässt sich kein Hotel finden. Unsere Suche dauert bis etwa 23.00 Uhr. Glücklich, nachdem wir uns schon auf eine Übernachtung im Auto vorbereitet haben, checkt Uli uns in der

Hotel: Travelodge / $ 99 / plus Tax / $ 14 Parkplatz

inmitten der City ein.

Den Abschluss des Abends begehen wir in einem Diner ohne ein Bier. Um 0.30 Uhr landen wir todmüde in unserem Bett. Die Suche war echt anstrengend.

 

Samstag den 18.09.04

Aufstehen: 7.20 Uhr

Frühstück: im Hotel

Wetter: wolkig, kühl und neblig.

Philadelphia

Aufbruch, um in den letzten Tag zu starten: 8,50 Uhr

 

Zuerst sehen wir uns den Bahnhof von Philadelphia und seine schöne Halle an. Es regnet jetzt. Das zweite Ziel ist die United States im Hafen, die sehr herunter gekommen ist. Uli hat sie 1999 zufällig entdeckt. Leider können wir nicht aussteigen, denn es gießt wie aus Eimern. Die Liberty Bell muss ich mir alleine ansehen, denn es gibt keinen Parkplatz und Uli hat die Glocke schon einmal gesehen. Nach einem Besuch in der Market Hall, mit lecker belegten Baguette-Brötchen und schönem Fassbier, marschieren wir durch den Regen zu unserem doch noch am Rand der City geparkten Auto, suchen uns einen trockenen Platz unter einer Brücke, packen unsere Koffer für den Rückflug um und begeben uns zum Flughafen. Um 15.20 Uhr sind wir da, geben das Auto bei Hertz ab und bereiten uns auf den Rückflug vor.

 

Abflug nach dortiger Zeit: 19.15 Uhr mit niegelnagelneuem Airbus A 330 von Air France.

 

Ankunft in Hamburg mit Umsteigen in Paris nach hiesiger Zeit: 11.40 Uhr

Wir werden von Mama, Ramona, Ines, Gerhard und Klaus abgeholt. Wir gehen allesamt bei Schweinske in Poppenbüttel essen. Das war schön!!!

 

 

Nachtrag:

Gut, das wir flexibel waren. Wir hätten nie gedacht, das die Hurrikane Francis und Iwan auch im Norden und Nordosten solche Regenwände und dunklen Himmel erzeugen konnten. Trotzdem hatten wir überwiegend Sonne, weil wir weiter in den Westen bis Chikago gereist waren. 1999 hatte Uli auf seiner Reise durch den Osten den heißesten Sommer seit Temperaturaufschreibung. Zwei Wochen waren es tagsüber nicht unter 45, nachts nicht unter 38 Grad.

Auf jeden Fall lohnt sich der Osten. Es gibt kaum Übersee-Touristen, Städte wie Asheville, Annapolis oder auch Baltimore – dem man es eigentlich nicht zutraut – haben einen Charme, den manche großen Touristenmagneten nicht haben.

 

Auto leihen: niemals in New York, immer in Newark: Die Pflichtversicherung für New Yorker Autos, die die ganze Fahrt über zu zahlen ist, geht stark ins Geld.

Transfers in New York: Immer ab JFK nach „Jamaica“, dann mit dem legendären A-Train der Subway nach downtown. Kostet alles in allem $ 6,50 pro Person.

Newark ist ein Umsteige-Flughagen und trotz Bahnverbindung schlecht mit New York verbunden (Zeitwaufwand etwa 3 Stunden, Kosten bei $ 15,00 mit AirTrain, Zug und Subway).

Hotels sind in Manhattan unverschämt teuer. Einzige Adresse um $ 100 (je nach Saison) ist das Ramada an der Pennsylvania Station – alternativ Hotels in Brooklyn, Queens oder Newark.

 

Unter den großen Städten London, Paris, Rom, Madrid, Lissabon, Athen, Wien, Budapest, Prag, Kopenhagen, Berlin, Zürich, Dublin, Tunis, Casablanca, Johannesburg, Sydney, Singapur, Hongkong, Seoul, Auckland, San Franzisko, Los Angeles, New Orleans, Dallas, Atlanta, Houston, Miami, Washington, Chikago, Mexiko City, Lima, Vancouver, Toronto, Montreal, Moskau, und vielen anderen, die Uli kennt, ist nach wie vor New York – wo Uli schon drei Mal war – die absolute Superlative.

 

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