19.Mai 2004 - 20. Juni 2004

 

Kalifornien - Arizona - New Mexico - Colorado - Utah - Nevada

 

Los Angeles – Long Beach – San Diego – Anza Borrego Desert NP – Idyllwild – Lake Arrowhead – Big Bear Lake – Palm Springs – Joshua Tree NP – Phoenix / Mesa – Apache Trail – Saguaro NP – Tucson – Tombstone – Chiricahua NP – Whitesands NP – Alamogordo – Albuquerque – Santa Fe – Taos – Bandelier NP – Grants – Bandera Crater & Ice Caves – El Morro NP – Petrified Forest NP – Chinle – Canyon de Chelly NP – Mesa Verde NP – Durango – Silverstone – Ouray – Grand Junction – Colorado Canyons NP – Moab – Arches NP – Canyonlands NP – Navajo NP (Betakin Ruin) – Monument Valley – San Juan – Natural Bridges NP – Glen Canyon NP (Lake Powell) – Burr Trail – Torrey – Capitol Reef NP – Bryce Canyon NP – Panguitch – Zion NP – Glen Canyon NP (Page) – Grand Canyon – Flagstaff – Sunset Crater Volcano NP – Walnut Canyon NP – Sedona – Prescott – Hoover Damm – Las Vegas – Valley of Fire NP – Lake Mead NP – Death Valley NP – Ridgecrest – Sequoia NP – Kings Canyon NP – Fresno – Yosemite NP – Mammoth Lakes – Mono Lake NP – Bodie – Lake Tahoo – South Lake Tahoo – Virginia City – Reno – SacramentoSan Franzisco – Santa Cruz – Monterey – Carmel – Morro Bay – Santa BarbaraSanta Monica – Hollywood – Los Angeles (Hollywood)  

 

rot = Übernachtungen

 

Hin- und Rückflug mit Air France ab Hamburger über Paris nach Los Angeles

Leihwagen Fa. Hertz

 

 

 Der Reisebericht

 

Am Mittwoch, dem 19.05.04 sind wir mit der Air France, AF 2011 (Boeing 737-500) um 16,15 h von Hamburg nach Paris geflogen. Meine Mama hat uns am Flughafen verabschiedet. Von Paris ging es mit der AF 070, einer Boeing 747-400, um 19,20 h weiter nach Los Angeles. Das heißt, es sollte weiter gehen. Wir mussten eine Stunde in der Maschine auf den Start warten. Dann ging es aber doch los.

Endlich in LA angekommen, natürlich eine Stunde später als geplant, mussten wir noch eine weitere Stunde auf einen Parkplatz für das Flugzeug warten. Es ging nur in kleinen Schritten immer weiter auf dem Taxiway. Schließlich parkte der Jumbo, der ja noch nach Papete weiterflog, in einer Ecke des riesigen Flughafens und wir wurden mit Bussen zum Einreise-Terminal befördert. Nachdem wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, brachte uns ein Shuttle-Bus vom Holiday Inn in unser Hotel. Um Mitternacht (Ortszeit) fielen wir völlig erschöpft in unser Bett.

Das war ein Tag ! Morgens in Hamburg zur Arbeit, abends ins Bett in LA !

Das Hotel war gut.

Preis $ 56,00 plus Tax  (Vorbuchung, Special Rate, Non Cancellation)

 

Donnerstag,  20.05.04

Los Angeles – San Diego

Aufstehen: 6,00 h

Wetter:  morgens und abends, bewölkt und kühl. Am Tag, sonnig und wärmer.

Wir waren früh wach und hatten Lust den Tag zu beginnen. Unser erstes Frühstück nahmen wir bei Denny`s ein. Schinken, Speck, Wurst, Ei, Hushbrowns und Pancakes. Das war lecker!

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Shuttle-Bus des Holiday Inn zurück zum Flughafen, dort umgestiegen in den Hertz-Shuttle. Dieser brachte uns zur Station von Hertz, die abseits des Flughafens liegt. Wir erhielten einen komfortablen Mazda 6.

Unser Weg führte uns nun an der Küste entlang in Richtung Long Beach. Am Meer machten wir in Hermosa Beach und Manhattan Beach je eine kurze Pause. In Long Beach angekommen, haben wir den Fischmarkt „San Pedro“ besucht.  Ein BUD light (Bier mit wenig Alkohol) hat uns gut geschmeckt. Es war nun doch recht warm.

Jetzt führte unser Weg zur „QUEEN MARY“. Das Schiff hat uns super gefallen (Besichtigung, ca. $ 15,00).

Unser nächstes Ziel lockte: Harbour Village war ein etwas vornehmer gestylter Hafenpier. Den Hunger, den wir langsam spürten, stillten wir dort aber lieber nicht. Also führte unser Weg auf der 1, wieder an der Küste entlang, dann auf der 74 ins Landesinnere, über die 15, nach San Diego. Unseren Hunger befriedigten wir erst spätabends im Denny`s.

Hotel: Days Inn (Ortsteil: Mission Valley) / $ 44,95 plus Tax incl. Frühstück

Das Hotel war schlecht und schmutzig.

Weg: Vom Flughafen über Imperial Hwy an die Küste, südwärts Highland Av, Parlos Verdes Drive, Pasco Del Mar – weiter Richtung Long Beach über Pacific Av, 47 (Harbour Bridge), Seaside Blvd, Ocean Blvd, Pacific Coast Hwy (1) südwärts, in Dana Point landeinwärts Del Obispo Str (wird 74), Höhe Lake Elsinor auf 15 S, dann 8 West. (Besser, weil zur Innenstadt und dann zum Motel 6 S.D. downtown über 15 S, dann 163 S (Cabrillo Frwy) nach S.D. downtown. Reservierung Motel 6 erforderlich.

 

Freitag, 21.05.04

San Diego

Aufstehen: 6,00 h

Wetter: wie am Tag zuvor.

Frühstück nahmen wir im Hotel Days Inn ein. Es war gar nicht so schlecht. Toast, Marmelade, Streichkäse, Kaffee. San Diego wurde in Angriff genommen. Über die große Brücke nach Coronado und am Pazifik auf dem schmalen Küstenstreifen, am US Militär vorbei, in Richtung Mexiko gefahren. Der Küstensteifen heißt Silver Strand State Beach. Auf dem Festland führte der Weg über Chula Vista, zurück nach S.D. in den Zoo. Um 9,00 h wurde geöffnet. Hier war es interessant und alles war hübsch angelegt. Man hatte die Möglichkeit den Zoo  mit dem Bus und einer Seilbahn zu durchqueren. Uns waren die Füße lieber. Gut gefiel es uns bei den Tigern, Koalas und Pandas. Der Hit aber war der Eisbär! Er konnte von oben und unterhalb der Wasseroberfläche gesehen werden. Das Tier tollte mit seinem Spielzeug herum und bot den Zuschauern eine richtige Show. Kinder quietschten vor Vergnügen und Schrecken über das lebhafte Wesen. Den Zoo haben wir etwa gegen 14,30 h verlassen und sind in den Balboa Park gefahren. Danach ging es in das mexikanische Viertel mit dem Namen „Old Town“.  Wieder in S.D. downtown konnten wir der „Summit“, einem Kreuzfahrtschiff, beim Ablegen zusehen. Im Sea Port  Village beim Griechen an der Waterkant haben uns Fleischspieße, Salat und Pfannkuchen geschmeckt, preiswert und gut mit Selbstbedienung. Mit gefülltem Magen lockte uns ein Bett. Diesmal nahmen wir das

Motel 6  zentral gelegen, klein sauber und gut. / $ 63,99 plus Tax (keine Parkgebühren)

Nach dem Einchecken und Ausladen lockte der Durst uns noch in eine kleine in fußläufiger Entfernung liegende Kneipe mit Stil (Sports Bar).

Weg: aus S.D. über Brücke (75) nach Coronado, 75 S (Silver Strand Blvd, Palm Av.), 5 N bis Park Av wieder in S.D. zum Zoo. Weitere Wege in Downtown, zum Old Town Historic Parc (Mexican Village) über die 5 N.

 

Samstag, 22.05.04

San Diego

Aufstehen: 6,30 h

Wetter: wieder ähnlich wie an den Tagen zuvor.

Zum Frühstück sind wir nach Pazifik Beach gefahren. Dort haben wir ein Denny`s gefunden (mit Terrasse). Wie immer haben wir Schinken, Wurst, Speck und Ei gegessen. Dazu gab es Pancakes. Nachdem wir gesättigt waren, machten wir einen Spaziergang auf der Seabridge, auf der viele Bungalows standen. Sie waren zu mieten und zum Teil auch in privatem Besitz. So etwas nennt man wohl „wohnen über dem Meer“. Der Weg führte uns über Mission Beach weiter in den „Sea  World Park“. Um 10 Uhr wurden seine Pforten geöffnet. Neben einigen im Wasser lebenden Tieren gab es überwiegend Fahrgeschäfte. Interessant war die Delfin Show, der Wal bei den Delfinen und die Show mit den Orcas. Alle spritzten gerne mit ihrer Schwanzflosse die Zuschauer nass, auch uns. Ein simulierter Hubschrauberflug brachte uns in die Arktis zu den Beluga-Walen. Diese waren wirklich schneeweiß und lebendig. Nachdem alles so schön war und uns wieder die Reiselust packte, machten wir uns gegen 14 Uhr auf den Weg zur Weiterreise. La Jolla sollte unser nächstes Ziel sein. Von dort ging es über Pazifik Beach, Mission Beach (Pause mit BUD light), Ocean Beach und Point Loma zurück zu unserem Hotel.

Motel 6, wie in der Nacht zuvor.

Nachdem das Auto geparkt war, gingen wir zu Fuß (10 Minuten) in den Bezirk „Gaslamp Quarter“, um uns dort umzusehen und zu fotografieren. Anschließend trugen uns unsere Füße noch einmal zu „unserem“ Griechen. Diesmal aßen  wir beide Gyros. Einen Absacker nahmen wir auf dem Rückweg in „unserer“ Kneipe ein.

 

Sonntag, 23.05.04

San Diego – Palm Springs

Aufstehen: 6,00 h

Wetter: bewölkt, diesig, mit sonnigen Abschnitten

Die Tagesroute führt durch den Anza-Borrego-Dessert-State Park (Wüste, Hochplateau, „Lehrpfad“ am Visitor Center), über den Cleveland National Forrest in den San Bernadino National Forrest und an der Ramona Indian Reservation vorbei zum idyllischen Ort Idyllwild. Wir machten einem kleinen Rundgang durch den Ort. Auf dem Weg zum Big Baer Lake kamen wir durch Banning und San Bernardino. Im Norden des wunderschönen See´s liegt der hübsche Ort Fawnskin. Die ganze Umfahrt war wunderschön und wir wähnten uns in Kanada. Über Big Baer City , nicht so hübsch, rollten unsere Autoräder nach Palm Springs.

Ankunft ca. 20,30 Uhr

Hotel: Comfort Inn / $ 39,50 plus Tax / incl. Frühstück

Abendessen mit BBQ-Burgern und verschiedenen Bieren in der zu Fuß vom Hotel erreichbaren Hauptstraße (1 Block). War preiswert und gut.

Weg: aus S.D. auf 8 East, bei Descano auf die 79 N, dann 78 E, weiter S 3 nach Borrego Springs, S 22 zurück auf die 79 N, dann bei Aguanga 371, hinter Anza (noch 6 km) auf 74 W, Abzweig nach Idyllwild (243) bis zur 10, auf der 10 W bis zur 30 (in Redlands), 30 N bis zur 215 (San Bernardino), Richtung Norden bis Abzweig 138 (Cajon Junction) , auf der 138 bis Crestline, dort auf den Lake Gregory Drive und Richtung Rimforest zur 18. Ab Rimforest auf der 18 „Rim of the World Drive“ zum Big Bear Lake, links vor dem See auf die 38 nach Big Bear Ciity und weiter auf der 38 in das Tal. Bei Mentone Abkürzung zur 10, auf die 10 E bis hinter Banning auf die 111 Richtung Palm Springs. 

 

Montag, 24. 05. 04

Palm Springs – Phoenix / Mesa in Arizona

Aufstehen: 6.15 Uhr

Wetter: Sonne pur

Im Anschluß an eine kleine schöne Stadtrundfahrt ging es los in Richtung Joshua Tree Park (mit Kaktusbäumen – Joshua Trees – bewachsene Wüste). Im Park besuchten wir das Hidden Valley und machten einen Rundgang. Es war einfach toll. Am Parker Dam führte unser Rundgang zu einem Wüstenstausee, welcher sogar etwas Wasser führte. Auf dem Weg zu unserem Auto kamen wir an einem ausgehöhlten Berg vorbei, an dem Petroglyphen zu sehen waren. Unsere Begeisterung kannte keine Grenzen. Bevor wir den Ausgang erreicht hatten, wurde uns noch ein schöner Blick vom Keys View beschert und im Cholla Cactus Garden standen Kakteen, alle  waren allerdings von einer Sorte. Auf dem Freeway 10 in Richtung Phoenix bis zur 60, Abfahrt Alma School ging es zum Hotel.

Ankunft: 18.40 Uhr

Hotel: Marriot Fairfield Inn / $ 39.00 plus Tax / incl. Frühstück.

Nach dem Einchecken inspizierten wir Mesa, eine kleine Ortschaft bei Phoenix und aßen zu Abend. Mesa wird uns in guter Erinnerung bleiben denn Uli kaufte eine schöne, detaillierte Straßenkarte von den USA, wurde endlich den Ring, welcher den Autoschlüssel unhandlich machte, mit Hilfe eines Seitenschneiders los und ich bekam um 17, 55 Uhr mein Handy, mit Hilfe von T Mobile Experten, in Betrieb. Es musste auf eine andere Bandbreite eingestellt werden. Zufrieden und müde schmeckte uns auf dem Zimmer ein letztes Bier zur Nacht.

Weg: Aus Palm Springs über den Indian Canyon Drive, die 10 überquerend, in Nort Palm Springs links in die Dillon Road, dann auf der 62 N nach Joshua Tree, dort in den Park und durchfahren (Abstecher Keys View) zur 10 E, dann kurz vor Phoenix auf die 60 E.

 

Dienstag,  25. 05.04

Phoenix / Mesa – Tucson

Aufstehen: 6.00 Uhr

Wetter: bedeckt

Um 6.30 Uhr geht es los auf die 60 bis zur 88, Apache Junction nach Goldfield, einer alten Mine von 1893. Es war dort ziemlich einsam. Außer einer Katze kam uns niemand zu Gesicht. Die Weiterfahrt über den Apache Trail ist wunderschön. Die Agaven  und die Kakteen blühten. Die Strasse ist über 22 Meilen nicht asphaltiert. Schade, dass die Sonne nicht scheint, denn es wird immer hübscher. Nach einer Tour von einer Stunde über „gravel“ passierten wir den Canyon Lake, den Apache Lake und den Roosevelt Lake. Dieser kleine Umweg über den Apache Trail kostete uns mit Fotostops circa 5 Stunden, war aber toll. Dann hatte uns die Teerstasse (88) wieder. Diese führte uns kurz vor Globe wieder auf die 60.  An der Florence Junction bogen wir auf die 79, durch Florence über die 77  nach Tucson in die Ina Road in den Saguaro National Park. Über die „unpaved (gravel““ Golden Gate Road zum Apache Peak, den Dessert Discovery Nature Trail ( Kakteengarten ) sind wir zum Visitor Center mit Arizona Sonora Dessert Museum gefahren. Hierfür sollte man zwei Stunden einplanen, denn die Tier- und Pflanzenwelt sind recht interessant. Bis 17.00 Uhr ist geöffnet.

In Tucson angekommen durchfuhren wir den Ort. Ein ziemlich herunter gekommenes

Nest. Unser Hotel haben wir zuerst in der faschen Irvington Rroad gesucht, dann aber doch noch richtig gefunden (die Irvington Road wird durch die Davis Monthan Air Force Base unterbrochen).

Hotel: Fairfield Inn / $ 39,00 plus Tax / incl. Frühstück.

Im Denny`s (gegenüber Hotel) Abendbrot gegessen.

Weg: 60 W, 88 bis kurz vor Globe, 60 E (Landstraße) bis Florence Junction, 79 S, dann 77 S  bis hinter Oro Valley, rechts Ina Road über die 10 zum Saguaro National Park, durch den Nationalpark auf die Kimney Road zur 86 Richtung Tucson downtown, Hotels liegen an der 10 S, Aufahrt 264.

 

Mittwoch, 26. 05. 04

Tucson – Alamogordo in New Mexico

Aufstehen: 5.30 Uhr / Start 7.00 Uhr

Auf der 10 führt unser Weg nach Benson, in einen Ort mit einem schönen Bahnhof, einer alten Lok und einem tollen Wandgemälde mit einer Kutsche darauf. Es geht auf der 80 weiter nach Tombstone. Der Regen hat nachgelassen und es kommt sogar ein Sonnenstrahl. Tombstone ist eine alte Westernstadt. In einer urigen Kneipe trinken wir schon am frühen Morgen um 9.30 Uhr ein Miller light - Bier, denn so eine Möglichkeit können wir uns nicht entgehen lassen. Die Stadt, in der schon viele Filme gedreht, wurden ist sehenswert. In einem „gift shop“ kaufe ich ein schönes T-Shirt mit einer Indianerfeder darauf. Um 10.30 Uhr reisen wir auf der Piste (unpaved) nach Gleeson, einem Örtchen mit einer Farm und zwei Häusern, weiter. Auf einer Teerstrasse fahren wir über Elfrieda weiter auf der 181 nach Chiricahua. Von hier führt uns der Weg bei leichtem Nieselregen zum Chiricahua Massai Point. Der Blick ist toll. Im Echo Canyon wanderten wir ca. 1,5 Stunden und die Sonne machte sich bemerkbar. Mit etwas Sonne sieht die Welt viel schöner aus. Am Parkplatz angekommen, begann es gerade wieder zu regnen. Zum Apache Pass gelangten wir über „gravel“, vorbei an Fort Bowie (es war nichts zu sehen) - aber die Landschaft sah hübsch aus. Von dort ging die Tour auf der 10 bis Las Cruces um dann auf der 70 nach Alamogordo zu gelangen. White Sands, eine Kalk-Sand-Wüste, liegt 13 Meilen vor unserem heutigen Zielort. Auf diese Wüste habe ich mich sehr gefreut. Leider konnte ich diesen Ort nur begrenzt genießen, denn es lag eine dicke, schwarze Wolkendecke über der weißen Wüste und nichts leuchtete weiß. Trotzdem war ich beeindruckt und es bestand Hoffnung auf einen sonnigen nächsten Tag. In Alamogordo angekommen, sah ich die Berge ganz kurz  von einer roten Sonne angestrahlt. Das war gigantisch. Leider war der Augenblick so kurz, das ich nicht filmen konnte aber dafür wuchs meine Hoffnung auf einen sonnigen, nächsten Tag. Uli konnte dieses schöne Erlebnis nicht mit mir teilen, denn er hat inzwischen unsere Übernachtung geregelt.

Hotel: Motel 6 / $ 35.99 plus Tax / ohne Frühstück

Abends gab es ein leckeres Steak im Applebees direkt neben unserem Hotel.

Weg: 10 E bis Benson (Ausfahrt 303), Landstraße nach Tombstone. Landstraße (unpaved) über Gleeson nach Elfrida, 191 N zur 181 (14 km) zum Chiricahu National Park, nach National Park Besuch 186 etwa 10 km, dann recht ab (unpaved) über den Apache Pass vorbei Fort Bowie National Historic Site zur 10 Höhe Bowie, 10 E bis vor Las Cruces (Abfahrt 134) auf die 70 bis Alamogordo. 

 

 

Donnerstag, 27.05.04

Alamogordo – Albuquerque – Santa Fe

Aufstehen: 6.00 Uhr

Wetter: es gießt !!!

Der morgendliche Besuch in meiner Wüste war leider nicht sonnig, sondern verregnet. Ich bin trotzdem aus dem Auto gestiegen und bin durch vom Regen durchtränkten Sand gelaufen. Ich war traurig, denn wir haben diesen großen Umweg nur für mich gefahren. Was soll`s. Die Reise geht weiter. Gefrühstückt haben wir dann im Denny`s. Bei Regen fuhren wir auf der 54 mit Wechsel auf die 55 nach Gran Quivira Ruins und sahen uns die Pueblos an. Die Sonne scheint hier ein wenig, aber der Wind ist kalt. Einen weiteren Fotostop machten wir in Mountainair. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Die Sonne hat sich endlich entschlossen zu scheinen. Bei den Quarai Ruins sind die Gebäudereste dunkel rot. Leider können sie nicht im vollen Glanz erstrahlen, denn die Wolken haben sich wieder vor die Sonne geschoben.

Weiterfahrt : Abzweig 337 zur 40 bis Albuquerque nach downtown zum Fotostop.

Die Historic Route 66 geleitete uns zu den Petroglyphen in den Bergen. Viel ist von  den alten Zeiten nicht mehr zu sehen. Das gilt für die Route 66 und die Petroglyphen gleichermaßen. Was erkennbar war, ist auf unseren Filmen gelandet. Die Sonne scheint jetzt und es ist heiß geworden. Nachdem wir alles gesehen und gefilmt haben fahren wir zurück in die City nach Old Town, welche sehr klein und mittelprächtig ist. Nach Santa Fe gelangen wir über die 40 E mit Weiterfahrt auf der  Strasse mit dem Namen 25 N.

Hotel: Travelodge  / 55.00 plus Tax  / incl. Steh-Frühstück

Santa Fe ist eine niedliche, idyllische Stadt mit vielen Pueblos. In einem Restaurant mit einem Dachgarten, fröhlichem Kellner und gutem Essen verzehrten wir mexikanische Fajitas mit Steak. Der Abend war gelungen. Der Fußmarsch zurück zu unserem Hotel dauerte etwa 25 Minuten.

Weg: Zunächst auf der 70 zurück zum White Sands National Park, dann zurück 70 bis Tularosa, 54 N bis Ancho, 55 bis hinter Tajique, 337 N zur 40, 40 W bis Abfahrt 167, Route 66 W durch downtown Albuquerque, über den Rio Grande zur 448 N, zum Petropglyph National Monument.  Auf der 423 (Paseo del Norte) zur 25 N, Abfahrt 278, über die Cerillos Road (14) nach downtown Santa Fe(Hotels an dieser Straße).

 

Freitag den 28.05.04

Santa Fe – Grants

Aufstehen: 6.30 Uhr

Wetter: die Sonne scheint

Häufiger Strassenwechsel, von der 285/84 über die 503 E, 76, 75,518, 68  ließ uns in Taos landen. Die Pueblos waren ganz nett, nur der Eintritt war zu hoch. Taos City dagegen war ein kleines nettes Pueblo-Städtchen.

Das Los Alamos Bandelier National Monument erreichten wir über die 68 S, 84, 504 und die 4. Dort fanden wir hübsche kleine Höhlen in den Felswänden vor. Kaum vorstellbar, dass dort Menschen gelebt haben. Unser Spaziergang dauerte etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Von der 4 zur 126 fuhren wir teilweise über „gravel“ nach Cuba. Der Trip war zeitaufwendig aber sehr spannend und schön. Auf der 197, wird zur 9, bis zum Abzweig 509 zur 605 und ab nach Grants. Leider zieht es sich wieder zu.

Hotel: Motel 6 / $ 35,99 plus Tax / ohne Frühstück

Am Nachmittag sind stand die  Pueblo Sky City (Acoma Pueblo), zu erreichen über den Interstate 40, in die 38, auf dem Plan. Die Öffnungszeiten sind von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Wir sind leider zu spät, können aber aus der Ferne ein paar Aufnahmen machen. Das Pueblo liegt auf einem Berg und ist von Indianern bewohnt. Das letzte Stück des Weges darf nur mit einem Shuttle gefahren werden, denn die Indianer möchten sich ein privates Leben sichern. Diese Besichtigung ist zeitaufwendig, teuer, und darum für uns auch nicht am nächsten Tag möglich. Der Hunger zieht uns zurück nach Grants und es wird auch schon schummerig. Im 4Bis, einem Steakhouse, gab es kein Bier sondern nur Getränke ohne Alkohol. Unsere Mägen waren trotzdem sehr zufrieden.

Weg: 285/84 über die 503 E, 76, 75,518, 68 bis Taos, dann 68 S, an Espanola 84 N, 4 bis Los Alamos, von dort weiter 4 und rechts 126 nach Cuba, dann  197, 509, 605 bis Grants.

 

Samstag, 29.05.04

Grants – Chinle in Arizona

Aufstehen: 6.30 Uhr

Wetter: sonnig

Ein Abstecher auf der 117 nach El Malpais, einer Vulkanlandschaft und  zum La Ventura Arc, einer Naturbrücke, die morgens leider im Schatten lag, und auf der 117 wieder zurück, haben uns Freude bereitet.

In Grants haben wir gegen 8.30 Uhr im Denny‘s gefrühstückt.

Ein kurzes Stück Fahrt auf der 40 W brachte uns zur 53. Diese führte uns zum Bandero Vollkano, einem Lavacrater und zur Ice Cave in unmittelbarer Nähe. Ein Fußmarsch von einer Stunde mit Sonne, Wind und Kälte war super. Weiter auf der 53 kamen wir beim El Morro Monument an. Dort fanden wir große Felsen mit Petroglyphen von Siedlern, und nicht von Indianern, vor. Der Wind war recht heftig und die Sonne schien. Die 53 endete in Arizona und hieß dort 61. Sie führt zu 191 und weiter zur 40 in den Petrified Forrest (versteinerte Bäume mit bunten Bergen). Die Besichtigung dauert  mit dem Laufen auf den Trails und Fotostops 2.30 Stunden bis 3 Stunden und ist sehr interessant. Nun müssen wir die 40 wieder zurück zur 191 fahren. Sie geleitet uns nach Granado. Hier finden eine Trading Post vor. Es soll die älteste Handelsstätte für Handelsreisende und Trapper sein, die hier bekannt ist.

Auf der 191 geht die Reise weiter nach Chinle. Es zieht sich wieder einmal zu und es wird ganz schön kalt.

Hotel: Best Western / $ 79.00 plus Tax  / special rate vorbestellt /  Zimmer war gut und groß

Der Chelly Canyon sollte noch besichtigt werden. Alle overlooks waren klasse. Die Sonne stellte uns auf eine Geduldsprobe, aber unser Warten sollte sich lohnen (ca 2 Stunden und 30 Minuten). Die Sonne zeigte sich immer für kurze Episoden. Die schönsten Aussichtpunkte waren ziemlich in der Mitte und am Ende der Straße. Unten, am Ende des Canyons lag eine Indianerstadt unter einem Felsenvorsprung. Es führte ein Trail zu dieser Stadt. Wir sind ihn nicht gegangen, es wurde schon dunkel.

Abendessen: Unser Hotel hatte ein Restaurant. Dort haben wir lange auf unsere Bestellung gewartet.

Weg: Zunächst 40 E bis zur 117, zurück nach Grants, 53. Wird hinter Zuni 61, rechts 191 zur 40 W, 40 W zur Abfahrt 311, durch den Petrified Forest National Park bis zum südlichen Visitor Center, zurück zur 40 E bis Abfahrt 333, auf der 191 N bis Chinle.

 

Sonntag, 30.05.04

Arizona – New Mexiko – Colorado

Chinle – Grand Junction

Aufstehen: 6.20 Uhr (7.20 Uhr )

Wetter: sonnig, kalt und windig

In der Morgensonne sahen wir uns den Chinle Canyon noch einmal an. Dieses mal auch von der anderen Seite. Es war wieder gigantisch. Es dauerte etwa eine Stunde bis wir auf der 64 in Richtung Norden den dritten overlook erreicht hatten.  Dort ging es weiter über die die 12 zur 13, diese Strasse ist  inzwischen geteert und eignet sich super als Abkürzung zur 666 nach Shiprock . Nun müssen wir die 491 in Richtung Cortez fahren, welche im Bundesstaat Colorado 66 alt und 160 heißt, denn wir haben New  Mexico verlassen. Dieses Stückchen Weg ist wunderschön, denn die Berge haben eine bizarre Form. In Cortez angekommen haben wir bei Denny‘s, immer noch an der 160, gefrühstückt. Der Ort besteht aus vielen Hotels. Unsere Tour führt auf der 160 weiter nach Mesa Verde. Mesa Verde ist eine Indianer Stätte. Die Häuser sind unter Felsvorsprüngen in den Berg gehauen. Der Soda Canyon Trail dauerte 40 Minuten. Der Trail war sehr hübsch. An der Hausbesichtigung nahmen wir nicht teil, denn sie fand nur alle Stunde statt und die Warteschlange an der Kasse war sehr lang. Die Häuser in den Gebirgswänden waren auch von oben sehr schön zu sehen. Die Umfahrt um den Mesa Loop Trail dauerte ca .1,5 Stunden und der Besuch im Museum mit einer anschließenden Besichtigung einer Pueblostadt eine weitere gute Stunde. Das Pueblo war sehr gut erhalten. Insgesamt hielten wir uns etwa 3,5 bis 4 Stunden in Mesa Verde auf. Es war ein tolles Erlebnis. Unsere Reise führte uns weiter  auf der 160 entlang nach Durango. Dort finden wir eine Historic Downtown  mit einem alten Bahnhof und historischen Zügen vor. Durango ist ein Wintersport-Ort. Zufällig findet ein Radrennen statt und wir sehen begeistert zu. Nach geraumer Zeit des Zuschauens zieht es uns wieder weiter. Auf der 550 in Richtung  Norden, fahren wir durch eine Landschaft wie in Kanada. Die Berge sind mit Schnee bedeckt und alles sieht wie im Märchen aus. Der Ort Silverton, den wir durchfahren, liegt im Tal zwischen diesen wunderbaren Bergen und ist eine gepflegte alte Minenstadt. Das weiterführende Stück Strasse auf der 550 bis Ouray ist auch sehr schön aber mit vielen Kurven versehen. Dieses Stück Strasse sollte möglichst bei Tageslicht befahren werden, da in den Kurven häufig an den Steilhängen keine Leitplanken vorhanden sind. Der Ort selber liegt tief im Tal und bekommt recht wenig Sonne ab. Trotzdem ist es ein idyllisches Fleckchen Erde. Wieder auf der 550 geht es weiter. Ab Montrose wird die Strasse zur Schnellstrasse und ab Delta heißt sie 50 und bringt uns nach Grand Junction. Als wir dort ankommen geht die Sonne gerade unter denn, es ist schon 21 Uhr 30. Unser Hotel ist wieder mal das

Hotel: Motel 6, heute schon vorbestellt / $ 49,99 plus Tax

Abendessen bei Applebee.

Weg: Am Chelly Canyon Nordkante (64) entlang bis zur 12, in Lukaschukai auf der 13 bis zur 666, vereint sich nordwärts Shiprock zur 160 bis Durango, ab Durango 550 / 50 bis Grand Junction.

 

Montag, 31.05.04

Colorado – Utah

Grand Junction – Moab

Aufstehen: 6.30 Uhr (7.30 Uhr)

Wetter: sonnig

Auf geht`s. Von der 70 über die 50 zur 340 in den Colorado National Monument Park. Ein mit super Highlights versehener Trip von 30 Meilen und einer Fahrzeit von etwa 90 Minuten. Die 70 W über die Grenze Colorado/ Utah, die 70 weiter zur 128, führt nach Cisco in eine Stadt die wie eine Ghost Town wirkt, in der wir aber zwei Menschen und einen offenen Store vorfinden. Ein Fotostopp muss sein. Uli warnt mich vor Klapperschlangen in den verlassenen Häusern. Oh Wunder, oh Wunder, wir sehen sogar noch einen modernen Briefkasten mit mehreren Brieffächern. Es müssen doch noch einige Menschen dort wohnen. Um den Colorado River zu überqueren, müssen wir auf der 128 weiter fahren, bis die 1916 gebaute Historic Bridge erreicht ist. Diese ist nicht mehr zu befahren, aber es führt eine neue Brücke über den Fluss zu einer wunderschönen, genialen Strasse entlang am Colorado, vorbei an roten, leuchtenden, sonnen-bestrahlten Felsen zur 191 nach Moab. Hier besorgen wir uns das Hotel für die Nacht und gehen um 11.30 Uhr (12.30 Uhr) bei Denny`s zum Frühstück. Es wird langsam heiß

Unser Magen ist zufrieden und es geht auf der 191 weiter zur 313, die uns in den Canyonlands National Park und zum Dead Horse Point bringt. Wir benötigen etwa eine Stunde, aber es lohnt sich, denn der Blick ist einfach grandios. Die Menschen trieben die Pferde zu hunderten in den Canyon, fingen ein paar der schönsten ein und überließen die Restlichen einfach ihrem Schicksal. Natürlich fanden die Tiere nicht alleine aus ihrer Falle heraus und verendeten qualvoll. Zurück auf der 313 über die 191  führte uns der Weg in den Canyonlands National Park an den Canyonlands Park Overlook, weiter über den Uphavel Dome (Wanderung ca. 60 Minuten) zum Overlook Grand View. Die Fahrzeit betrug um die drei Stunden. Um 17.00 Uhr (18.30 Uhr) fahren waren wir, immer noch die 313, zum Arches National Park. Unser Besuch galt den Viewpoints: The Windows, Delicate Arch mit einem Trail über die schönen Berge, zu einem weiteren View Point, der uns nach einem Fußmarsch über Felsen einen wunderschönen Blick gönnte. Unsere Augen richteten sich auf einen Arch, welcher auf dem entfernt gelegenen, schwer zu erreichendem Felsen, lag.  Langsam begann sich Abendstimmung breit zu machen und wir suchten uns einen geeigneten Ort ,um den Sonnenuntergang beobachten zu können. Leider wurden die orangenen Felsen durch die rötliche Abendsonne nicht richtig rot angestrahlt. Trotzdem genossen wir diesen tollen Anblick. Um 20.00 Uhr (21.00 Uhr) waren wir wieder in Moab und besuchten nach einer Stadtdurchquerung eine Micro-Brewery, in der wir gut zu Abend speisten.

Hotel  Motel 6 / $ 51,99 plus Tax

Weg: Je nach Hotel 50 oder 70 und dann 340 zum Colorado National Monument, 70 W bis Abfahrt 212, über Cisco zur 128 bis Moab. Hotels in Moab. Zum Canyonland National Park: 191 N, dann links 313 – von 313 Abzweig zum Dead Horse Point. Weg an der 191 führt am Arches National Park vorbei.

 

Dienstag,  01.06.04

Moab – Mexican Hat

Aufstehen:  6,15 Uhr (7,15 Uhr)

Wetter:  super

Im Slickrock Café in Moab gut, aber teuer, gefrühstückt.

Heute fahren wir wieder in den Arches National Park, um uns den Rest der wunderschönen Steinbögen anzusehen. Für den Trail im Devils Garden benötigen wir etwa 1,5 Stunden, um vier schöne Arches zu sehen. Dann führt unser Weg zurück nach Moab, einem sehr kleinen Ort, dessen Stadtkern wir in einer Stunde erkundet haben. Auf der 191 fahren wir nach einer Stunde weiter zu einen Berg, in dem sich ein Einkaufsladen mit dem Namen, Hole‘n the Rock, befindet. Ein kurzer Einkaufsbummel war nicht ergiebig aber sehr interessant. Am Wilson Arch an der 191 war ein Fotostop fällig. Dann ging es rechts ab Richtung Needle Point, liegt auf der Rückseite von Canyonlands. Vor Ort war wieder ein Foto Stop fällig. Für diesen Abstecher (ca. 70 Meilen) benötigten wir etwa eine Stunde zügige Fahrt hin und auch zurück. Der Blick war wieder mal traumhaft, sollte aber vor 14,00 Uhr gesehen werden, da sonst die Sonne zu tief steht und sehr blendet. Wir waren gegen 10,30 Uhr dort. Zurück auf der 191 geht es weiter zur Grenze nach Arizona. Dort heißt die Strasse 160 und führt nach Kayenta und weiter geht es zur 564 zum Navajo National Monument. Leider fehlte uns der Sonnenschein auf die Indianer Stadt im Berg, denn diese scheint nur bis zum späten Mittag in das Tal. Es war aber auch so schön. Allerdings hat Mesa Verde mehr geboten. Für die Anfahrt, die Wanderung vor Ort und die Rückfahrt, auf der 564, benötigen wir etwa eine Stunde.  Von der 160 zurück in Richtung Kayenta bis zur 163 zur Grenze, wieder nach Utah, ging es zum Monument Valley. Ziemlich spät, nämlich um 18,30 Uhr, waren wir erst an der Einfahrt und hatten schon Sorge, dass wir nicht mehr eingelassen werden. Zum Glück war diese unbegründet und wir fuhren ein. Die niedrig stehende Sonne verzauberte die Hügel des Monument Valley in ein zauberhaftes rot. Die Straße war schlecht und es ging nur langsam auf dem roten Sand voran. Aber das, was wir sahen, war einfach super. Unser Ausflug dauerte wohl zwei Stunden. Es war inzwischen also 20,30 Uhr und die Einfahrt, welche eigentlich auch die Ausfahrt war, geschlossen.  Wir wurden über einen kleinen Umweg nach draußen geleitet. Somit kamen wir auch erst spät in Mexican Hat an.

Hotel: San Juan Inn /  $ 68,00 plus Tax

Abendessen fand im Hotel / Restaurant Navajo beim Hotel statt

Vor dem Schlafen gehen gab es noch ein kleines Bier. Wir haben es vor dem Hotelzimmer mit Blick auf den Fluß getrunken.

Weg: zum Arches National Park noch einmal von Moab die 191, zurück die 191 über Moab, südlich bis zum Abstecher zum Needles Overlook, weiter 191 bis zur 160, 160 über Kayenta zur 564, zurück 160 bis Kayenta, 163 bis Mexican Hat

 

Mittwoch, 02.06.04

Mexican Hat – Torrey

Aufstehen:  7,30 Uhr

Wetter:  es ist jetzt schon warm

Frühstück: beim Hotel

Bergauf über die 261 führt uns die Strasse streckenweise über „gravel“ in die Hochebene, trotzdem gut zu fahren und sehr hübsch, zur 95. Das Natural Bridge  National Monument erreichen wir über einen Abstecher auf der 275. Vor Ort laufen wir einige kurze Trails, mit Aufenthalt an der Owachomo Bridge, entlang. Wir benötigen etwa 1,5 bis 2 Stunden für diese Tour. Wieder auf der 95 durchfahren wir den White Canyon und biegen später ab auf die 276 zur Glen Canyon Area am Colorado River. Hier ist es traumhaft schön. Es geht weiter auf der 276 zum Lake Powell, wo wir nichts interessantes zu sehen bekommen. Jedenfalls nichts nach unserem Geschmack. Wir reisen gleich weiter. Es ist jetzt circa 13,30 Uhr. Die Strasse müssen wir zurück fahren bis zum Burr Trail (stellenweise schlechte „gravel“-Straße) in Richtung Boulder. Dort sind wir gegen 14,00 Uhr  bei der Meile 370. Ab der Meile 386 wird die Strasse immer unschöner und rutschiger zu befahren, denn die kleinen Steinchen lassen den Wagen manchmal leicht schlingern. Als die Strasse dann auch noch in die Berge führt wird die Reise etwas ungemütlich. Auf der Anhöhe angekommen wird die Strasse nach einigen Meilen wieder besser und ist sogar asphaltiert. Bei der Meile 432 und nach einer zweistündigen Fahrt sind wir in Boulder an der 12 (die angegebenen Meilen sind von unserem Tacho abgelesen). Die Reise auf dem Burr Trail ist für Wohnmobile absolut ungeeignet ! In Boulder sehen wir uns das Indian Museum der Anasazi an und fahren dann weiter an einem Steilhang entlang durch Birkenwälder. Es ist hier sehr hübsch, aber auch bewölkt und kühler. Wir kommen in Torrey an und suchen uns ein Motel. Es bieten sich das Days Inn für 55 Dollar, das Wonderland Inn für 58 Dollar , das Super 8 für 49,39 Dollar incl. Frühstück und das Boulder View Inn für 48 Dollar an. Wir entscheiden uns für das Super 8 und checken um 17,30 Uhr ein. Unser Wunsch, noch den Capitol Reef  Nationalpark an diesem Abend zu sehen erfüllt sich, aber die Sonne will sich nicht mehr so recht zeigen. Für Fotos reicht es jedenfalls nicht mehr so sehr. Darum fahren wir auf der 24, die wir auch gekommen sind, zurück und gehen Essen.

Hotel: Super 8 / $ 49,39 plus Tax / incl. Frühstück

Weg: 163 bis Abzweig 261 (ist für große Wohnmobile nicht befahrbar, „gravel“), 95, links 276 bis Lake Powell, dann Burr Trail nach Boulder („gravel“, teilweise sehr schlecht, keine Wohnmobile, Straßenzustand am Lake Powell im Visitor Center unbedingt erfragen), 12 N. Alternativ: 276 auslassen oder zurück fahren zur 95, 95 weiter bis Hanksville, links 24 bis Torrey.

 

Donnerstag, 03.06.04

Torrey – Panguitch

Wetter: sonnig, kühl

Aufstehen: 7.30 Uhr

Gegen 8.30 Uhr fahren wir in den Capitol Reef National Park. In den Canyon hinein sind es 3 Meilen auf der Piste zu fahren. Der Trail dauert etwa eine Stunde und ist sehr hübsch. Anschließend gibt es eine kleine Fahrt entlang der 24, mit Fotostops, zum Beispiel an einer kleinen, alten Zwergen-Schule, welche wir ca. 11.30 Uhr , erreichen. Diese Schule ist schon sehr alt. Uli unterhält sich mit dem Ranger, der in dieser Schule Aufsicht hält. Retour über die 24 auf die 12 geht’s wieder nach Boulder. Dort angekommen etwa 13.00 Uhr essen wir einen Hot Dog in einem kleinen Imbiss, in dem es 5 Sorten Fassbier gibt. Um 13.30 Uhr  geht es weiter auf der 12. Bevor wir den Bryce Canyon N.P. erreichen, machen wir noch einen Umweg zum Kodachrom Bassin, welches wir etwa 14,40 Uhr sehen. Den Bryce Canyon National Park besuchen wir dann etwa von 15,30 Uhr bis 19,00 Uhr. In diesem Park wird wie wild an den Strassen gebaut und es kommt zu Stauungen. Was wir sehen, ist überwältigend. Die orangefarbenen Stalagmiten sind einfach gigantisch. Schade, das sich die Abenddämmerung bemerkbar macht und wir den Trail nicht mehr laufen mögen. Dieser Weg führt von dem Aussichtspunkt hinunter in die Täler aus denen diese wunderbaren Gebilde aufragen. Durch den Red Canyon müssen wir den Weg Richtung Panguitch antreten. Auch 2001 waren die Bauarbeiten im Nationalpark noch in vollem Gange, 2005 im Herbst sollen sie beendet worden sein.

Hotel: Adobe Sands / $ 29,90 incl. Tax / ohne Frühstück

Im Western Steak House haben wir zu Abend gegessen. Es waren noch zwei Plätze, an einem Tisch, an dem schon zwei Amerikaner aus San Diego (der Mann war in Südafrika geboren) saßen, frei. Dort ließen wir uns nach Nachfrage nieder und kamen dann auch mit den Beiden ins Gespräch. Die Unterhaltung war sehr interessant. Vor unserem Hotel gönnten wir uns noch ein BUD light als Schlaftrunk. Der heutige Tag war ganz schön heiß.

Weg: 24 hin und zurück zum Capitol Reef National Park, 12 über Cannonville (Abzweig zum Kodachrome Bassin) und Bryce zur 89, nördwärts nach Panguitch (Panguitch ist voller billiger Motels, man kann auch in Cannonville oder am Brycce ein Zimmer nehmen)

 

Freitag, 04.06.04

Panguitch – Page (Arizona)

Wetter:  sonnig

Aufstehen:  6,30 Uhr

Frühstück, tanken, Fotos vom Ort machen und 8.20 Uhr über die 89 zur 9 in Richtung Zion starten.

Den Zion mit seinen bunten, gelb, rot und  weißen Bergen, der roten Strasse und dem langen Tunnel erobern wir in der Zeit von 9.30 Uhr und 14.00 Uhr. Der Shuttle im Park bringt uns an die Endstation Echo Canyon. Dort laufen wir am Fluss entlang, hin und auch zurück. Ein idyllischer Trip. Der Bus bringt uns wieder an unseren Ausgangspunkt zurück. Allerdings steigen wir noch dreimal aus, um eine kurze Route zu laufen. Ein Weg brachte uns zu einem Wasserfall. Leider führte er kein Wasser, darum konnten wir die eigentliche Attraktion nicht erleben. Man kann nämlich hinter das zu Tal fallende Gewässer treten, wenn das kühle Nass vorhanden ist. Der Zion National Park  ist ganz o. k., aber bei weitem nicht einer der schönsten und interessantesten Parks. Ein Tipp: Mit dem eigenen PKW bis zum Museum fahren und dort den Shuttle benutzen, denn das spart Zeit.

Wir reisen nun auf der 9 weiter nach Hurrican, um dort unseren Proviant aufzufüllen. Unser Einkauf besteht aus Bananen, Salzbrezeln, Croissants, Bier light, Cola und Wasser, wie meistens. Über die 59 gelangen wir auf unserer Wegstrecke kurz nach Arizona um dann auf der 89 wieder in Utah weiter zu fahren. Kurz bevor unser Ziel in Page erreicht ist, führt uns die Reise wieder nach Arizona. Um17.00 Uhr rollen wir in Page ein und suchen uns ein Hotel.

Kurze Besichtigung am Pool des Hotels und dann geht es los zum Glen Canyon Dam am Lake Powell (das andere Ende des Sees, welches wir vorgestern gesehen haben). Anschließende Fahrt in die Marina. Dieser Teil des Sees hat mir auch nicht so gut gefallen. Wieder im Hotel wollen wir uns ein Bad gönnen. Ich bin flugs im Pool. Uli ist nicht so flott. Welch ein Glück für ihn. Das Becken ist am Rand total verschmutzt und ich kann Uli noch warnen. Ich bin ganz schnell wieder aus dem Wasser raus und ich will mich nur noch heiß abduschen (iiiiiiiiiih). Im Anschluss an die gute, heiße Dusche begeben wir uns in das Steak House gegenüber mit Blick auf unser Hotel. Der Platz auf der Terrasse ist sehr schön und mit dem Essen sind wir auch zufrieden. Da es eine laue Sommernacht ist, gönnen wir uns wieder mal ein Bier. Dieses mal auf dem Balkon vor unserem Zimmer.

Hotel: Comfort Inn / $ 53,00 plus Tax / incl. Frühstück

Weg: 89 S, 9, ab Hurricane 59, wird 389, dürch Fredonia und in Kanab rechts auf die 89

 

Samstag, 05.06.04

Page – Grand Canyon Village

Wetter: sonnig, heiß

Aufstehen: 6.30 Uhr

Frühstück im Hotel

On the road again um 7.50 Uhr auf der 98 zum Lower Antelope Canyon.

Eintritt: $ 18,50 pro Person

Wir sind die 98 von Page gefahren und biegen an einer Kreuzung kurz hinter Page rechts ab zum Upper Canyon. Die Besichtigung dieser Schlucht kostet 15 Dollar plus 6 Dollar Autotransfer. In der Schlucht muss man sich für 31 Dollar führen lassen und darf nur mit Fotoerlaubnis fotografieren. Diese Erlaubnis ist in dem Preis von 31 Dollar eingeschlossen. Wir warnen vor dieser Abzocke !

Unsere Entscheidung: auf zum Lower Canyon. Schnell wieder zur 98. Wir kreuzen sie und fahren geradeaus weiter Richtung Lake Powell. Hier erfahren wir, dass dieser Canyon doppelt so lang ist.

Eine Treppe, zu der uns eine Indianerin führte, lag mitten in der steinigen Natur und war für uns eigentlich nicht erkennbar und ich glaubte schon, wir wären einer Lügerei auf den Leim gegangen. Aber dann sah ich die versteckte Treppe, die in die Tiefe führte. In dem Canyon waren tolle Lichtverhältnisse. Die Sonne schien von oben in die Schlucht und alles leuchtete rot golden. Der Weg führte über Treppen immer tiefer und tiefer. Am Ende geleitete uns eine steile Treppe wieder nach oben, aus der Tiefe heraus in die Sonne. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz konnten wir an einigen Orten von oben in den Canyon hineinsehen. Es war beeindruckend. Nahe dem Ausgang zeigte uns ein Indianer noch Spuren. Er erzählte uns, dass es welche von Dinosauriern seien, angeblich schon uralt. Na ja, vielleicht ist es ja wahr !!!! 

Von den Indios hören wir noch von einem schweren Unglück im Jahre 1997. Es kamen 11 Touristen bei einer Springflut ums Leben. Inzwischen gibt es aber einen Überlauf und so kann sich ein solches Unglück nicht wiederholen.

Zurück nach Page zur 89.

Von der 89 biegen wir ab auf die Strasse mit dem Namen 89 alt in Richtung Glen Canyon Bridge, welche von den Navajos verwaltet wird. Der Blick von der Brücke auf den Colorado River war recht beeindruckend. Wieder zurück auf der 89 halten wir in Cameron und besichtigen eine alte Historic Trading Post. Hier kaufen wir eine Indianer Puppe für meine Mutter. Der Laden war sehr interessant und es gab viele schöne Artikel zu sehen und zu kaufen. Wie auch schon die Brücke, ist auch dieser Laden im Besitz der Navajo Indianer. Hinter dem Ort Cameron biegen wir auf die 64. Diese Strasse soll uns zum Grand Canyon bringen. Der erste Stopp an der großen Schlucht war am  Desert View. Dort waren wir auf dem Aussichtsturm (Watchtower) und haben einen super Blick genossen. Allerdings sah ich noch nicht den Canyon, den ich aus dem Fernsehen und von Fotos kenne, aber der Blick war super! Wieder unten angekommen haben wir uns einen Hot Dog als Stärkung gegönnt. Auf dem Weg zum Canyon Village halten wir noch einige Male an Overlooks. Was wir zu sehen bekommen, ist jedes mal eine Sensation. Um 16.00 Uhr kommen wir an unserem Zielort an und beziehen unsere zauberhafte Lodge nahe der  Abbruchkante. Das Hotel ist wunderschön. Die Badewanne ist erwähnenswert, denn sie ist, wie alles hier, im Stil der guten, alten Zeit, des wilden Westens, gestaltet und hat sogar noch externe Füße, auf denen sie steht.

Vor dem Abendessen machen wir uns noch auf zum Shuttle, der uns noch zu einigen Aussichtspunkten an dem Steilhang bringt. An den Felsrändern sehen wir große Vögel, bei denen es sich um Kondore handeln soll, und einen schönen Sonnenuntergang am Hope View. Auf dem Weg zur Masvik Lodge, dort wollen wir uns sättigen, machen wir noch eine kurze Rast direkt an der Abbruchkante und trinken ein Bier. Die Situation ist romantisch und wunderschön.

Hotel: Bright Angel Lodge /  $ 59,00 plus Tax (Vorausbuchung ca. 8 Monate)  

Weg: 98 und zurück zum Antelope Canyon, 89, Abstecher über 89 alt, weiter 89, dann 64 bis Grand Canyon Village

 

Sonntag, 06.06.04

Grand Canyon Village – Sedona

Aufstehen: 4,45 Uhr (der Sonnenaufgang soll auch sehr schön sein)

Wetter: ein kühler Wind bläst, aber es ist sonnig

Den Sonnenaufgang sehen wir erst vom Yawapai Point aus und dann vom Mather Point aus. Hier erscheint er uns noch schöner! In der Masvick Lodge nehmen wir einen kleinen Frühstücksimbiss zu uns, dann geht es auf der 64 zum Grand Canyon Airport. Von hier soll das Flugzeug zu einem Rundflug starten. Uli und ich wollen mit. Mit einer Cessna 182, ein Mini-Flugzeug, Pilot, Copilot, wir. Mehr passen nicht hinein, geht es auf die Startbahn. Ich bin sehr aufgeregt und zittere vor Angst. Im Laufe des Fluges wird mein Zittern nicht mehr von der Angst, sondern von der Aufregung und der Faszination ausgelöst. Alles ist so wunderschön. Der Pilot bringt uns bis zum Glen Canyon Dam, überfliegt Page und fliegt uns über die Glen Canyon Bridge wieder zum Grand Canyon und landet sicher auf dem Flughafen. Der Ausflug hat etwa zwei Stunden gedauert. 11.00 Uhr geht es weiter auf der 64/180 zur 180 Richtung Flagstaff. An Flagstaff vorbei führt uns die 89 zum Sunset Crater NP, ein durch Lava Eruption entstandenes Gebiet. Dieses Areal ist sehenswert und ziemlich groß. Ein paar Stopps und ein kurzer Rundgang bringen uns das Gebiet näher. Bis wir wieder in Flagstaff sind vergehen 1,5 Stunden. Nun gibt es einen weiteren Abstecher: Dieses mal zum Walnut Canyon National Monument, zu erreichen über die 40. Die Schlucht ist zur Hälfte gesperrt. Der andere Teil ist über viele Stufen zu begehen (ca. 260). Zu sehen sind Ruinen, in denen einstmals Indianer lebten. Hin und zurück benötigen wir zu Fuß etwa 40 Minuten. Wieder in Flagstaff angekommen machen wir einen Rundgang. Die Altstadt ist recht nett. Nach einer Stärkung mit Bier und Knobi Brot fahren wir um 16.25 Uhr weiter, die 89 A, durch den  Oak Creek Canyon Richtung Sedona, entlang. Hier erinnert uns die Umgebung an die Schweiz, darum machen wir wieder Fotos und Filme. In Sedona, einem Ort in den Bergen mit einer touristisch aufgemachten Shopping-Meile, kommen wir um 18.00 Uhr an.

Hotel: Days Inn / $ 68,00 plus Tax / incl. Frühstück

Nach dem Einchecken gehen wir in den Pool und schwimmen ein paar Runden in einem sauberen Becken. Das macht hungrig und so machen wir uns nach einer gründlichen Duschung auf den Weg zum Essen. Im Pizza Hut (mit Fassbier) kehren wir ein.

Weg: 64/180 bis Flagstaff, dort Abstecher auf der 89 und dann auf der 40, ab Flagstaff downtwown zunächst die 17 S, Abfahrt 333 auf die 89 alt  bis Sedona. Hotel südlich vom Ort an der 89 A.

 

Montag, 07.06. 04

Sedona (Arizona) – Las Vegas (Nevada)

Aufstehen: 6,30 Uhr

Wetter: heiß

Bevor wir starten, frühstücken Uli und ich in unserem Hotel. Gegen 7.40 Uhr sind wir fertig. Unser erster Weg führt über die 179 in den mondänen Nachbarort Oak Creek Village, mit einem großzügig angelegtem Golfplatz und schönen roten Bergen drum herum. Von hier fahren wir noch einmal zurück nach Sedona in den Slide Rock State Park (89 alt Richtung Sedona). Dort kann man wunderbar laufen und im Oak Creek baden. Die Umgebung ist wunderschön. Eintritt brauchten wir nicht zahlen, denn ein Nebeneingang war nicht versperrt. Hier gab es nur einen Parkplatz mit einer Kette davor. Um 9.35 Uhr sind wir zurück in Sedona und reisen weiter über die 89 A nach Cottonwood. Bei Safeway kaufen wir ein und besorgen uns eine Safeway Karte für die USA, für Kanada haben wir schon eine. Weiter geht die Fahrt auf der 89 A nach Jerome, einer urigen, alten Stadt mit ebensolchen Häusern und Shops. In einem erstehen wir zwei CD`s. Vor vier Jahren haben Uli und Claudia in diesem Laden auch schon eingekauft. Die Historic Mine ist ganz nett hergerichtet. Nach Prescott kommen wir über die 89 A und die 89. Wir erobern den Marktplatz und kehren in der Micro-Brewery ein. Eine Straße am Markt heißt Whisky Row. „Das war Prescott, das war gut denn immer treffen wir im Urlaub Menschen, die Prescot kennen“, stelle ich fest. Um 13.40 Uhr geht es wieder los. Die 89 zurück und dann auf die 40 zur Route 66. Dieses Stück Weg der Route 66 ist am Besten erhalten. In Seligman geht es mit einem Foto-Stop los. Der Charme der fünfziger Jahre ist noch deutlich erkennbar. Uns gefällt das sehr gut. Auf dem Rest der Strecke sehen wir nur noch vereinzelte Überbleibsel dieser originellen Zeit. In Kingman suchen wir im Historic Center  nach Spuren der alten Zeit, finden aber wenig, also begeben wir uns wieder auf die 40 und weiter zur 93, welche uns zum Hoover Dam an die Grenze von Arizona und Nevada bringt. Ein Kurzer Blick auf den Damm wollen wir uns gönnen, aber es stürmt sehr und die Reise geht weiter nach Las Vegas.

Ankunft: 17,00 Uhr

Hotel: Days Inn / $ 40,38 plus Tax

Der Weg am Strip entlang hat  mich beeindruckt und ich sauge alles auf wie ein Schwamm. Im „Frontier“ haben wir lecker gegessen und das Ambiente war auch toll, alles sah nach Kuhstall mit Saloon aus. Zum krönenden Abschluss des heutigen Tages wollen wir auf den Turm (Stratosphere Tower) am Ende der Strasse fahren. Auf die Fahrt nach oben müssen wir etwa 45 Minuten warten. Die Warterei lohnt sich aber, denn der Blick auf die beleuchtete Stadt ist wunderschön. Eine Achterbahn rast um die Spitze des Turmes herum. Ich möchte nicht damit fahren.

Unsere Hotelbetten genießen wir dann ab 1 Uhr Nacht.

Weg: Zunächst Abstecher 179 und zurück, 89 A zurück und dann 89 A ab Sedona bis zur 89 nach Prescott. Die 89 zurück und weiter bis zur 40 W, Abfahrt 139. Route 66 bis Kingman, kurz 40 W bis Abfahrt 48. 93 N (wird vor Las Vegas 515) bis Abfahrt 64, Tropicana Avenue bis Las Vegas Boulevard (Strip), rechts nach downtown.

 

Dienstag, 08.06.04

Las Vegas

Wetter:  es ist heiß und es bläst ein starker Wind

Aufstehen:  8.30 Uhr

Zu Begin des neuen Tages sehen wir uns noch einmal den Strip vom Auto aus an und suchen eine Möglichkeit zum Frühstücken. Im Skillett Cafe, etwas außerhalb, finden wir, was wir suchen. Unsere Rundtour kann nun beginnen. Erst fahren wir über die 15 zur 169 ins tolle, farbenprächtige Valley of Fire. Manche Berge sehen tatsächlich bizarr aus, als würden sie brennen. Dieses Valley liegt, wie auch Las Vegas, mitten in der Wüste und es weht ein warmer, starker Wind. Im Windschatten ist es heiß. Von diesem wunderschönen Ort fahren wir weiter auf der 167 zum Lake Mead View Point und weiter zum Hoover Dam auf der Seite von Colorado, wo wir uns eine Möglichkeit zum Parken suchen. Von dem Parkplatz erobern wir den Damm und laufen herüber und auch zurück. Der Blick in die Tiefe ist heftig, denn es geht steil hinab, und das nicht zu knapp. Auf dem Weg zurück (93, 515, 215) pausieren wir in einem Outlet, finden aber nichts gescheites. Darum bringen wir das Auto zum Hotel, um uns zu Fuß wieder auf die Piste zu begeben. Das erste Ziel heißt Treasure Island, einem Ort, an dem eine Piraten Show stattfinden soll. Leider weht ein sehr starker Wind und die Show kann nicht vorgeführt werden. Das ist sehr schade. Am Strip gibt es Nachbauten von einigen Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt, wie zum Beispiel Venedig, Ägypten, New York, Paris, London und noch einiges mehr. Auch das Hotel Mirage ist noch da, nur Siegried und Roy treten zur Zeit nicht auf, denn Roy wurde von einem Tiger verletzt. Nach der Enttäuschung über die entgangene Show laufen wir nach Venedig und weiter zum MGM mit den Löwen im verglasten Käfig. Na ja, ob die sich wohl fühlen, weiß ich nicht. Also zum Schloss von Cinderella, New York (zu Fuß über die Brooklyn Bridge) und nach Monte Carlo (war wegen Umbau geschlossen) und dann in den Bus. Er soll uns zum „Frontier“ von gestern bringen, da es uns dort gut gefallen hat. Wieder haben wir super gegessen und getrunken. Die Beine sind müde und ein Taxi bringt uns zum Hotel.

Weg: Strip (Las Vegas Blvd) nordwärts auf die 15 N bis zur Abfahrt 75, durch das Valley of Fire zur 169, südlich bis zum Ende am Visitor Center immer am Lake Mead entlang, links 93 zum Hoover Dam. Zurück 93, wird 515, 215 auf den Las Vegas Blvd, am Flughafen vorbei. Outlet Center ist am Strip (Las Vegas Blvd) südlich Flughafen, also entgegengesetzt downtown).

 

Mittwoch den 09.06.04

Las Vegas (Nevada) – Ridgecrest (Kalifornien)

Aufstehen: 7.30 Uhr

Wetter: sonnig und etwas kühler

Noch einmal fahren wir über den Strip, parken bei einem Diner und laufen bis zum MGM, nehmen dort die Schwebebahn nach Luxor, steigen aus, filmen und fahren zum Ausgangspunkt zurück. Einkehr im Diner. Wir sitzen und sitzen und sitzen bis es uns reicht und wir zum Denny‘s auf der anderen Straßenseite wechseln, wo es uns dann auch – wie immer – gefällt. Endlich satt geht es nach Fremont. In diesem Teil liegt alt Las Vegas. Heute sehe ich also auch den alten Strip. Hier sieht es, mal abgesehen von der Verwahrlosung, eher so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Den alten Strip kenne ich ja aus dem Fernsehen. Überall, egal ob alt oder neu, überall sind Spielcasinos und Hochzeitskirchen. Alles ist voll mit Nepp und Kitsch und ich kann mir ein Idyll zum Heiraten hier nicht mehr Vorstellen. Um 10.55 Uhr zieht es uns weiter über die 15 S, 160 und die 37 von Nevada nach Kalifornien in das Death Valley. Es ziehen dicke Wolken auf und die Temperatur sinkt auf 20 Grad. Es macht sich dicke Enttäuschung breit. Uli wird nun das Tal des Todes zum zweiten Mal bei schlechtem Wetter erleben. Von 40 bis 50 Grad ist weit und breit nichts zu merken. Bei Bad Water sieht es aus, als wolle die Sonne einen Blick riskieren. Im Anschluss an die Umfahrt Artist Drive (wunderbar), kommt die Sonne immer in Sicht. Zurück zum Bad Water. Nun lässt das Licht den Salzsee glitzernd und schön erscheinen. Auch die erneute Fahrt durch den Artist Drive ist viel hübscher und wir können eine kleine Wanderungen unternehmen. Zum Beispiel durch den Golden Canyon und am Zabriskie Point. Alles ist traumhaft und genial. Inzwischen sind die Temperaturen auf 31 Grad angestiegen, aber es erscheint nicht übermäßig heiß. Nach einem kurzen Abstecher in das Visitor Center geht es weiter über die 190 in die Sand Dünen mit beige farbigen Wüstensand. Um 18.55 Uhr verlassen wir das Death Valley und sind froh über einigermaßen gutes Wetter und ich bin selig, das es nicht so übermäßig heiß war. Gegen 20.00 Uhr ist unser Zielort Ridgecrest, den wir über die 190 und die 178 erreichen.

Abendessen im Steakhaus am Ortseingang rechts (war Uli schon mal).

Hotel: Motel 6 / $ 35,99 plus Tax

Weg: Las Vegas Blvd nordwärts bis Fremont, auf 15 S bis Abfahrt 33, dann 160 bis Pahrump, 372 (wird 178, in Kalifornien, rechts links an der alten Tankstelle) in das Death Valley. Umfahrt Artist Drive, an der Kreuzung mit 190 etwa 2 km rechts (190) zum Zabriskie Point, 190 zurück und weiter, 395 S und 178 bis Ridgecrest.

 

Donnerstag, 10.06.04

Ridgecrest – Fresno

Aufstehen: 6.40 Uhr

Wetter: sonnig

Nach dem Tanken fahren wir ein Stück auf der 178/ 395 zur 178 bis zum Mount Mesa Cafe und frühstücken. Dann geht es weiter zum Stausee Isabella Lake, weiter 178, 155, 190, J 37 (Springville), nach 6 Meilen Abzweig zur Strasse ohne Namen Richtung 198, nach 25 Meilen auf der namenlosen Strasse , Road 228 zur 198 und weiter auf der 198 kommen wir um 14,15 Uhr im Sequoia National Park an. Eine Tour durch den Park bietet uns viele Sensationen. Wir hatten einen tollen Blick auf den Moro Rock, waren am Auto Log (früher konnte man mit dem Auto auf einen alten, riesigen Baum fahren) und waren im Giant Forrest mit vielen riesigen in den Himmel ragenden Bäumen. In diesem Wald steht der längste Baum der Welt ,er  ist knapp 3000 Jahre alt und heißt General Sherman Tree. Die amüsanteste Begegnung hatten wir mit einer Bärenmutter und ihrem Kind. Der kleine Bär war so lebenslustig und hatte einen starken Spieltrieb. Ich konnte mich überhaupt nicht satt  sehen. Wir mussten wohl oder übel weiter. Ein letzter Blick auf den süßen Fratz und lös geht es. Am Parkplatz treffen wir ein Paar aus der Schweiz. Sie erzählen uns von einer Bärengeschichte, die sie selber erlebt haben. Die Leute wollten ein Picknick machen  als ein Bär kam und die Lebensmittel forderte.  Die Schweizer retteten sich in ihr Fahrzeug und der Bär hat in aller Ruhe gefressen. Nun führt uns der Weg in den Sequoia National Forrest in dem die Bäume dicker werden und von dort in eine Strasse zum Hume Lake welcher sehr idyllisch liegt. Die Strasse wieder zurück und weiter zum Kings Canyon in den Cedar Grove, einem etwas breiteren Tal. Nach  weiteren  6 Meilen Fahrt endet der Canyon und bietet zwei etwas kleinere Wasserfälle. Der Roaring Wasserfall ist ganz in Ordnung. Die ganze Schlucht wird vom Kings-River durchflossen. Auf der gesamten Fahrt sammeln wir tolle Eindrücke. Leider steht die Sonne schon sehr tief und einige imposante Schönheiten liegen im Schatten. Um 19,00 Uhr starten wir mit der Rückfahrt und kommen um 20,00 Uhr auf der 180 an und erreichen Fresno um 21,00 Uhr.

Hotel: Motel 6 / $ 37,99 plus Tax

Abendessen im Pizza Hut

Weg: 178/ 395 zur 178 bis zum Stausee Isabella Lake, weiter 178, 155, 190, J 37 (Springville), nach 6 Meilen Abzweig zur Straße ohne Namen Richtung 198, nach 25 Meilen auf der namenlosen Strasse , Road 228 zur 198 (rechts). Durch den Sequoia, Abzweig 180 rechts in den Kings Canyon, zurück, 180 rechts bis Fresno, in Fresno auf 41. Parallel zur 41 in Fresno ist die Blackstone Av mit Hotels.

 

Freitag, 11.06.04

Fresno – Mammoth Lake

Aufstehen:  7.00 Uhr

Wetter: sonnig, etwas kühler

Vom Hotel auf die 41 nach Ahwahnee, Oakhurst zum Frühstück und wieder weiter auf der 41 in den Yosemite. Hier kommen wir um 9.40 Uhr an und erkunden die Wawona Lodge, den Washbourn Point, den Glacier Point mit einem gigantischem Blick auf den Halfdom (einem Fels-Massiv), den Bridal Veil Fall, den Yosemite Fall und den Mirror Lake. Am Yosemite Falle und danach an Mirror Lake machen wir je eine einstündige Wanderung. Alles ist wunderschön und entspannend. Mir gefällt dieser Park ausgesprochen gut. Um 17.30 Uhr verlassen wir diesen schönen Ort und fahren um 18.00 Uhr in die Pass-Strasse mit dem Namen Tioga 120 von 56 Meilen Länge ein. Die Passhöhe – 9945 Feet (ca. 3300 Meter) – hoch erreichen wir um 19.25 Uhr. Oben ist es ziemlich kalt. Für diese wunderschönen zurückliegenden Meilen, sollte man spätestens vier Stunden vor Sonnenuntergang im Yosemite Village abfahren, damit man die schönen Seen und Berge noch mit Sonnenlicht sehen kann. Die Fahrt ist ein Traum ! Hoffentlich wird sie niemals zum Alptraum, denn es sind keine Leitplanken vorhanden und es geht steil den Abhang herunter. Die Passabfahrt dauert nur kurze Zeit. Um 19.45 Uhr sind wir unten. Auf der 395 bewältigen wir die letzten Meilen und erreichen Mammoth Lake um 20.15 Uhr.

Hotel: Motel 6 / $ 61,00 plus Tax

Abendbrot:  Carls Jr.

Weg: 41 N in den Yosemite National Park, Abzweig zum Glacier Point, in Yosemite Village auf der 41 bis zum Abzweig Tioga-Pass (120), 395 S und 203 nach Mammoth Lakes

 

Samstag, 12.06.04

Mammoth Lake – Lake Tahoe South

Aufstehen: 7.45 Uhr

Wetter: sonnig, kühl

Frühstück in einer Bakery. Lecker vor der Tür mit Kaffee und Brötchen gefrühstückt. Nachdem wir satt sind, machen wir eine Seen-Rundtour: Twin Lake, Lake Mary, Lake Mamie, Horseshoe Lake, Lake June, Silver Lake, Grant Lake, und den Mono Lake. Alle sind auf ihre Weise originell. Der Mono Lake hat Salzkristalle und Tuffsteingebilde. Auf geht es nach Bodie über die 395 zur 270. Die 270 ist 13 Meilen lang. Davon sind 10 Meilen Piste „unpaved“. Vor Ort befindet sich eine echte Ghost Town. Es gibt Informationen darüber, welche Familie welches Haus bewohnt hat und welche Tätigkeiten die Menschen ausgeübt haben. Natürlich sind viele Minenarbeiter dabei, denn Bodie war eine Minenstadt. Die Piste wieder zurück zur 395 und um 13.45 Uhr auf die 395 in Richtung Nevada. Um 14.40 biegen wir auf die 88 und erreichen dann die 207 nach Lake Tahoe. Der südliche Teil des Sees liegt in Kalifornien, der andere Teil liegt in Nevada. Um 15.25  Uhr sind wir angekommen. Die Suche nach einem Hotel kann beginnen. Wir werden um 17.00 Uhr im Howard Johnson fündig. Der Hotelparkplatz war voll mit Sportwagen der Marke Corvette, aber auch für unser Auto, es sah aus wie eine Schmutzschleuder zwischen all den polierten Modellen, war noch ein Plätzchen frei. Um 17.30 Uhr starten wir eine Tour um den See bis nach Lake Tahoe City, einem schönen Ort mit guter Infrastruktur und einer Travelodge. In einem Lokal mit Seeblick haben wir eine leckere Pizza gegessen. Nachdem wir die 89 wieder zurück gefahren sind, kommen wir um 19.50 Uhr an und haben noch Zeit in einer nahe gelegenen Micro-Brewery ein Bier zu trinken, bevor das Bett ruft.

Hotel: Howard Johnson / $ 89,00 plus Tax

Weg: 203 bis zum Ende, Seen-Rundtour, zurück zur 395 N, Abfahrt June Lake, Umfahrt 158, dann 395 N über Mono Lake bis 270 nach Bodie (teilweise „unpaved“). Zurück 395 N  bis Gardnerville, dann 207 bis Lake Tahoe South. 50 W nach Lake Tahoe, bis Tahoe City (hin und zurück) 89

 

Sonntag, 13.06.04

Lake Tahoe – Sacramento

Aufstehen: 7.00 Uhr

Wetter: sonnig, es wird langsam warm

Der Ort Lake Tahoe ist genau wie der See in Kalifornien und  Nevada eingeteilt. Am See haben wir ein Frühstück eingenommen und sind dann auf der 50 weiter nach Carson City gefahren. Einige Aufenthalte zum Fotografieren am See mussten noch sein, denn dieser war wunderbar und hatte eine tolle Farbe. Carson City ist die Hauptstadt von Nevada. Um 9.00 Uhr sind wir da und sehen uns das Eisenbahnmuseum an. Gerade soll eine alte Lok rangiert werden. Interessiert sehen wir zu und empfinden es als ein tolles Erlebnis. Um 9.40 Uhr brausen wir auf der 500 nach Virginia City und von dort über die 341 und die 342 nach Silver City mit Zwischenstopp in Gold Hill, wo sich das älteste Hotel von Nevada befindet. Virginia City ist eine uralte Westernstadt und wunderschön. Von 10.20 Uhr bis 11.30 Uhr sehen wir uns den Ort an. Dann auf der 341, 395, 80 nach Reno. Die Umfahrt Silver City, Gold Hill, und Virginia City war schön, aber Reno hat sich nicht gelohnt. Wieder mal überfahren wir eine Landesgrenze, nämlich von Nevada nach Kalifornien. Die 80 führt in die Hauptstadt von Kalifornien mit dem Namen Sacramento. 15.00 Uhr ist Ankunft. Arnie Schwarzenegger hat hier seinen Regierungssitz, wir waren in der Mall in downtown und in Old Sacramento am River. In einer Brauerei essen wir und im Anschluss daran trinken wir noch ein Bier in einer Kneipe. Die Stadt von Arnie hat uns gut gefallen.

Hotel: Travelodge /  $ 49,00 plus Tax / incl. Frühstück

Für den Marsch vom Hotel in die Old Town benötigen wir 20 Minuten.

Weg: 50, 341, 342, wieder 341, 395 und 80 W nach Reno. Weiter 80 W bis Sacramento. Vor Sacramento teil sich die 80 und führt südlich und nördlich vorbei. Die südliche, linke 80 führt zur 160, diese rechts ab nach downtown.

 

Montag, 14.06.04

Sacramento – San Francisco

Aufstehen:  7.00 Uhr

Wetter: partley cloudy

Langsam fahren wir dem Ende unserer Reise entgegen. Auf der 80 nach Vacaville ins Outlet und dort um 8.45 Uhr eingekauft (Jeans, hemden). 10.10 Uhr geht es weiter über die 80, 580 und 101 über Sausalito bis zur Golden Gate Bridge. Alle Aussichtspunkte an der Brücke besuchen wir und es ist ein super Erlebnis. Um 12.05 Uhr überfahren wir diese weltweit berühmte Brücke. Leider ist es etwas diesig, aber ich genieße, was ich sehe. Für Uli ist es ja kein neues Erlebnis, darum ist seine Aufregung nicht so groß wie meine. Nun suchen wir uns eine Unterkunft. Das Ramada Inn verlangt sehr hohe Parkgebühren, also entscheiden wir uns für das Rodeway Inn.

San Francisco ruft:

Civic Center, Market Street entlang gegangen, Cable Car gefahren, Cable Car Museum besucht, Bier und Croissant am Washington Square zu uns genommen, am Telegraph Hill gewesen, zu Fuß durch dieses noble Viertel zum Pier 39 gegangen, die Robben am Pier besucht, zu Fishermans Wharf marschiert, zurück zur Van Ness gelaufen (unser Hotel ist in der Nähe) und dort beim Mexikaner eingekehrt. Das Abendbrot war super lecker.

Hotel: Rodeway Inn / $ 64,99 plus Tax  / ohne Parkgebühren / ohne Frühstück

Weg: 80 W bis 580 W (in Richmond: ausgeschilderte Abkürzung durch die Stadt), 101 S, unmittelbar vor der Golden Gate rechts zur den Aussichtspunkten, u.a. am Fort, zurück über Golden Gate Bridge (80) auf die 280, wird Van Ness Av. (mit vielen Hotels)

 

Dienstag, 15.06.04

San Francisco

Aufstehen: 7.30 Uhr

Wetter: sonnig, kühl

Heute wollen wir den Scenic Drive fahren und machen noch einmal einen Halt bei den Robben am Fishermans Wharf, kurzer Stopp am Pier 39, in einem Cafe Croissants und Kaffee gekauft, Frühstück am See, Foto.Stop am Fuße der Golden Gate Bridge, Blick auf die SF Bay, Golden Gate Bridge mit Blick zur Pacific Bay, Fotos im Stadtpark (groß und schön), Twin Peak mit toller Sicht auf die SF Pacific Bay. Unsere Rundfahrt endet um 13.00 Uhr. Das Auto bringen wir zum Hotel, um anschließend mit dem Bus in die City zu fahren. In der South Market haben wir Mittag gegessen. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Nachdem wir den Pier mit den Schiffs-Verbindungen über die SF Bay besichtigt haben, ging es mit dem Streetcar nach Castro, einem Ort, in dem sich viele schwule und lesbische Menschen aufhalten. Wir hofften dort ein originelles Lokal zu finden. Trotz ausgiebiger Suche, finden wir nichts rechtes und fahren mit der Straßenbahn Richtung Heimat (Hotel). Im Irish Pub kehren wir, zum krönenden Abschluss, ein.

 

Mittwoch, 16.06.04

San Francisco – Monterey

Aufstehen:  7.30 Uhr

Wetter: sonnig, es wird schon warm

Die erste Tour führt zur Lombard Street, einer in Serpentinen, mit Blumen geschmückten, einen Abhang herunter führenden, Strasse. Die Abfahrt bewältigen wir zweimal denn sie ist sehr hübsch. Inzwischen leuchtet im Auto eine Leuchte auf. Also fahren wir auf der 280 zum Airport zur Autovermietung Hertz und tauschen das Auto. Das kostet uns eine Stunde Zeit. Zum Glück nicht mehr. Wir erhalten ein Auto gleichen Typs. Weiter auf der 280 nach San Jose, von dort über die 17 bis Santa Cruz. Nach einer Stadtrundfahrt mit Beachdrive und Spaziergang am  Boardwalk (Strandpromenade) fahren wir um 13.15 Uhr wir auf der 1 nach Monterey und kommen dort etwa 14.45 Uhr an. Nachdem wir Fishermans Wharf beäugt haben, frühstücken Uli und ich in Canary Row um 15.00 Uhr einen leckeren Burger. Mit gefülltem Magen gibt es wieder mal einen Scenic Drive. Auf dieser Tour liegen faul ein paar Robben auf den aus dem Wasser ragenden Steinen herum. Nun noch ein Trip nach downtown und wieder geht es weiter. Um17.30 Uhr besuchen wir den mondänen Ort Carmel. Es weht ein ziemlich starker Wind und das Wasser donnert mit Getöse an den weißen Sandstrand. Die 1 geleitet uns zurück nach Monterey, wo wir uns einen Platz zum Übernachten suchen.

Hotel:  Super 8 / $ 53,99 plus Tax / incl. Frühstück

 

Zum Abschluss des Tages sehen wir uns noch die City von Carmel an. Also noch einmal in diesen mondänen, mit vielen Galerien ausgestatteten Ort.

In Monterey holen wir uns ein leckeres Käse Baguette aus dem Supermarkt und genießen es zum Abendbrot in unserem Hotel. 

 

Donnerstag, 17.05.04

Monterey – Santa Barbara

Aufstehen: 7.30 Uhr

Wetter: es nieselt, später nur noch wolkig mit vereinzelten Sonnenstrahlen

Die Küstenstrasse mit der Nummer 1 ist eine hübsche Strasse. 6 Meilen vor dem Ort San Semion liegt ein Strandabschnitt, an dem viele Robben liegen und sich sonnen. Heute fehlt ihnenallerdings die Sonne dafür. San Semion Cambriaist ein Örtchen mit einigen Hotels. Sogar ein Motel 6 ist vorhanden. In Morrow Bay haben wir im Pacifico Cafe gegessen. Alles war gut und preiswert. Die Promenade ist schlicht aber hübsch und die Hotels sind in fußläufiger Entfernung zum Pier. Motel 6, Days Inn, Econo Lodge,  alles ist vorhanden. Der nächste Aufenthalt ist in San Luis Obispo mit vielen hübschen Restaurants. Um 15.00 Uhr geht es weiter auf der 101/1. Ab Pismo Beach nur noch die 1 bis Lompog. Von dort die 246/1 und wieder die 1 bis Santa Barbara. Um 17.30 Uhr kommen wir an. Es ist cloudy.

Hotel: Motel 6 / $ 75,99  plus Tax

Um 18.00 Uhr befahren wir den Scenic Drive und kaufen uns im Anschluss ein leckeres Brot und genießen es auf unserem Zimmer.

 

Freitag, 18.06.04

Santa Barbara – Santa Monica

Aufstehen: 7.15 Uhr

Wetter: es nieselt

Frühstück im Denny`s

Eine kleine Fahrt am Beach entlang. Dabei haben wir festgestellt, das das Motel 6 Beach noch günstiger liegt, als unser Hotel. Um 9.00 Uhr verlassen wir Santa Barbara über die 101, ab Oxnard die 101/1 nach Santa Monica. Wir kommen um 11,00 Uhr an. Die Sonne überlegt noch, ob sie heraus kommt. Auf der 10 reisen wir über den Beach Drive nach Hollywood zu dem großen Schild in den Bergen. Allerdings kommt man nicht direkt dorthin. Hollywood selber ist ganz schön herunter gekommen, obwohl vieles neu gebaut wurde. Von dem alten Glanz und Glamour ist nicht mehr viel zu erkennen. Trotzdem ist es schön alles einmal zu sehen. Die Sonne entschließt sich um 14.40 Uhr zu scheinen und es wird etwa 30 Grad warm. Von Beverly Hills ist nicht so viel zu sehen denn die schönen Anwesen sind hinter hoch gewachsenen Büschen versteckt. Von unserem Hotel, der Travelodge, gehen wir um 16.30 Uhr zum Pier, in die City (3rd-Street-Mall) und wieder zum Pier. Hier wollen wir Essen. Anschließend spazieren wir noch einmal über den Pier (einer Holzkonstruktion welche in das Meer heraus ragt und mit Restaurants und Fahr- Geschäften, wie auf dem Dom, bebaut ist). Der Abend war wunderschön und fand seinen krönenden Abschluss auf dem Balkon vor unserem Zimmer mit einem Bier.

Hotel: Travelodge / $ 99,00 plus Tax / Vorausbuchungspreis per Interent

Es gab Theater wegen der Parkgebühren. Zu diesem Zeitpunkt war der Parkplatz noch kostenlos.

 

Samstag den 19.06.04

Santa Monica – Los Angeles

Aufstehen: 7.15 Uhr

Wetter: wolkig

Um 10.00 Uhr sind wir in der City von LA.

Frühstück bei Denny`s

Anschließend: Bewely Hills City, Farmers Market, Mexikanischer Markt, Bahnhof Union Station und China Markt. LA ist nicht meine Traumstadt. Über die 110 und die 105 über die Car Pool Lane zu Hertz am Flughafen LAX. Um 13,50 Uhr sind wir bei Hertz und geben unser Auto ab. Ein Howard Johnson ist nahe der Autovermietung. Eignet sich zur Übernachtung bei Ankunft oder Abflug. Allerdings für uns nicht mehr von nöten, denn uns soll das Flugzeug von der Air France (Boeing 747-400) über Paris wieder nach Hamburg fliegen.

Der Urlaub war super aber wie immer zu kurz!

 

In Hamburg angekommen und von der Familie abgeholt beenden wir die Reise mit einem gemeinsamen Essen bei „Schweinske“.

 

Laut Tachometer haben wir um die 11000 Kilometer bewältigt. Ganz schön viel !!!

 

 

Info:

Diese Reise ist nur im Frühjahr / Frühsommer zu fahren, denn das Tageslicht steht von ca. 6.00 bis ca. 21.30 Uhr zur Verfügung.

Sie ist nur für erfahrene USA-Reisende empfohlen, sonst benötigt man für diese Reise etwa 6 Wochen.

Die Reise hat einige Highlights nur gestreift. Diese Highlights (Yosemite, Bryce NP, Durango u.a.) werden in einer späteren Reise intensiver besucht. Wir wollten diese Punkte aber nicht auslassen.

Die Hotelpreise unterliegen je nach Jahreszeit starken Schwankungen. Teilweise sind langfristige Vorausbuchungen zwingend notwendig (Grand Canyon), wenn man noch zu einem attraktiven Preis- / Leistungsverhältnis wohnen möchte.

 

 

 

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